Wien (OTS) – Zeitdruck, unklare Arbeitsabläufe oder ein belastendes
Teamklima
können den Arbeitsalltag erheblich erschweren und sich negativ auf
die psychische Gesundheit auswirken. Um solche Belastungen
systematisch zu erkennen und gezielt Verbesserungen umzusetzen, wurde
die Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz eingeführt.
Dabei handelt es sich um ein gesetzlich vorgesehenes Verfahren ,
mit dem Unternehmen ihre Arbeitsbedingungen daraufhin prüfen, ob sie
psychisch belastend wirken können. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu
erkennen und geeignete Maßnahmen zu setzen, um gesunde und
förderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen
(BÖP) hat zu diesem Thema nun einen neuen Folder veröffentlicht, der
über Hintergründe, Nutzen und Umsetzungsmöglichkeiten der Evaluierung
psychischer Belastungen am Arbeitsplatz informiert.
„Psychisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz betrifft uns alle. Eine
Evaluierung psychischer Belastungen ist nicht nur gesetzlich
verpflichtend, sondern deckt auch Belastungen auf und bildet die
Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen. Mit dem neuen Folder
wollen wir Arbeitgebende dazu anregen, das Thema ernst zu nehmen und
regelmäßige Evaluierungen durchzuführen“, sagt BÖP-Präsidentin a.o.
Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger.
Den neuen Folder „Evaluierung psychischer Belastungen am
Arbeitsplatz“ kann man ab sofort online ansehen und bestellen .




