NEOS zu Kickl: 70 Minuten Keppelei, keine einzige Lösung

Wien (OTS) – „Das war wieder einmal der gewohnte Rundumschlag,
garniert mit viel
Pathos und Plattitüden, aber mit null inhaltlicher Substanz“, sagt
NEOS-Generalsekretär und Sicherheitssprecher Douglas Hoyos nach der
groß inszenierten Neujahrsrede von FPÖ-Chef Herbert Kickl. „Wer in 70
Minuten nur viel Keppelei zusammenbringt, aber keine einzige
inhaltliche Ansage, hat nicht das Zeug zum Kanzler. Ein
,Volkskanzler‘ sollte für die Probleme, die das Volk hat, auch
Lösungen parat haben. Davon ist bei der FPÖ aber genau nichts zu
sehen.“

Es sei zu wenig, Österreich in den schönsten Farben zu malen,
wenn man nicht dazusagt, wie das alles wahr werden soll, so Hoyos.
„Wir wissen nach dieser Rede nur, dass Kickl unbedingt die Macht in
unserem schönen Land übernehmen will, am liebsten die absolute Macht.
Aber welche Maßnahmen, welche ,klaren Entscheidungen‘ er dann treffen
würde, ist er wie immer völlig schuldig geblieben. WIE wollen Sie das
Leben der Menschen wieder besser und leistbarer und das Wirtschaften
wieder attraktiver und einfacher machen, Herr Kickl?

Verantwortung ist mehr als nur groß zu reden und auf alles und
jeden zu schimpfen. Verantwortung ist mehr als ein besseres
Österreich nur zu erträumen und zu versprechen. Verantwortung
übernehmen heißt hart zu arbeiten, konkrete Ideen, konkrete
Reformvorschläge und konkrete Lösungen auf den Tisch zu legen – so
wie wir NEOS das machen. Die FPÖ hätte vor einem Jahr die Chance
gehabt, Verantwortung zu übernehmen. Sie hat es nicht getan. Weil sie
nicht das Zeug dazu hat, in schwierigen Zeiten Verantwortung für
unser Land zu übernehmen. Weil die FPÖ noch nie etwas geliefert hat,
außer Skandalen und plakativer Symbolpolitik. Weil der FPÖ die
Österreicherinnen und Österreicher und unser Land in Wahrheit völlig
egal sind. Weil die FPÖ immer nur darauf schaut, was für die FPÖ am
besten ist. Das ist feige. Das ist verantwortungslos. Und das ist
unpatriotisch.“