Salzburg/Wien (OTS) – „Angesichts der Auswirkungen der anhaltenden
Trockenheit und ihrer
Konsequenzen für die heimische Landwirtschaft sind alle politischen
Verantwortungsebenen gefordert. Wir wollen daher ermöglichen, dass
unter Vertragsnaturschutz stehende Streuwiesen in Salzburg ab sofort
gemäht werden dürfen – unabhängig vom ursprünglichen Schnittzeitpunkt
und ohne Verlust der finanziellen Prämie. Ausständig für diese
Soforthilfe ist aber noch die Zustimmung von Bundesminister
Totschnig“, so das Vorhaben von Salzburgs Landeshauptfrau-
Stellvertreterin und Naturschutzreferentin Marlene Svazek.
Svazek fordert Tempo und eine Entscheidung seitens der
Bundesregierung zugunsten von Salzburgs Landwirten. „Gemeinsam mit
meiner Naturschutzabteilung und der Salzburger Landwirtschaftskammer
wurden dazu bereits alle notwendigen Weichen gestellt“, stellt Svazek
klar. Dabei sei auch auf Minimierung des bürokratischen Aufwandes
geachtet worden. „Es ist ausdrücklich keinerlei Mitteilung an die
Naturschutzabteilung notwendig, um eine vorzeitige Bewirtschaftung
vorzunehmen. Unsere Bauern sollen sich in der gegenwärtigen Situation
voll und ganz auf Beweidung und Futtermitteleinbringung konzentrieren
können, ohne zusätzliche Zettelwirtschaft“, erklärt Svazek.
Landesseitig sei man „auf Knopfdruck startklar“ und warte nur
noch auf die formelle Zustimmung des Agrarministeriums: „Konkret geht
es darum, dass Totschnig garantiert, dass die AMA auch in Bezug auf
Flächen mit offiziellem Mähzeitpunkt 15. August sowie 1. September
keine Sanktionen verhängt. Wir haben diese Forderung bereits auf
direktem Wege deponiert und erwarten uns eine Zustimmung noch am
heutigen Tag“, so Svazek abschließend.