Wien (OTS) – Morgen, am Freitag 7. August ist es so weit!
Kommt zur Männerdemo/Männerwalk samt Pressekonferenz gegen Gewalt
an Frauen! 100 und mehr Männer zeigen Haltung und übernehmen
Verantwortung! Denn Männergewalt ist eine Schande. Sie ist gefährlich
und tötet Frauen!
Treffpunkt pünktlich!! um 9.00 bei der Wiener Staatsoper
1010 Wien, Herbert Karajanplatz
Podiumsteilnehmer – stellvertretend für viele Männer
– Johannes Rauch, ehemaliger Sozialminister
– Stefan Ebner, Theatermacher*in
– Cornelius Obonya, Schauspieler
– Jakob Schott, PlayTogetherNow
– Maria Rösslhumer, Vorsitzende des Vereins StoP-Stadtteile ohne
Partnergewalt
Moderation: Michael Fanizadeh, stellv. Geschäftsführer VIDC
Fast jede Woche wird in Österreich eine Frau ermordet. Fast jeden
Tag wird eine Frau beinahe ermordet. Das ist keine Statistik – das
ist ein Krieg gegen Frauen, der sich in Wohnzimmern, in Autos, in
vermeintlich intakten Beziehungen abspielt. Und die Täter sind meist
Männer. Wer jetzt reflexhaft “nicht alle Männer” sagt, hat die
Botschaft nicht verstanden. Es geht nicht darum, jeden Mann zum Täter
zu erklären. Es geht darum, dass jeder Mann, der schweigt, wegschaut,
sexistische Sprüche, Witze über Frauen macht, Mittäter und Teil des
Problems ist. Verantwortung ist keine Option, sie ist Pflicht.
Wir haben genug von der Betroffenheitsrhetorik nach jedem
Femizid. Wir haben genug, wenn keine Konsequenzen folgen. Die StoP-
Kampagne “Männer zeigen Haltung” macht sichtbar, was zu lange
unsichtbar war: dass Zivilcourage männlich sein kann und muss. Es
gibt keine Ausrede mehr! Jeder Mann kann einen Beitrag zu einer
männlichen Verantwortungskultur leisten, die unser Land dringend
braucht.
Alle Informationen über die Kampagne findet man unter www.verein-
stop-partnergewalt.at/maenner
Johannes Rauch, ehemaliger Sozialminister, ist der 100. Mann
dieser Kampagne. Er hat die bundesweite Etablierung von StoP forciert
– und zeigt jetzt erneut, dass Verantwortung nicht mit dem Ende einer
politischen Funktion endet.
Stefan Ebner, Theatermacher*in, rüttelt mit seiner Performance
„mit eingezogenen Schwanz“ oder Walk of Shame” wach, um auf die
Schande der Männergewalt aufmerksam zu machen, denn nicht die Opfer,
sondern die Täter sollen sich schämen. Und alle, die wegschauen.
Cornelius Obonya, einer der bekanntesten Schauspieler und
Regisseure Österreichs, ist von Beginn an dabei – weil ihm klar ist:
Applaus allein rettet kein Frauenleben.
Jakob Schott , ist Vorstands- und Gründungsmitglied von
PlayTogetherNow, ebenfalls Teil der StoP Kampagne, weil er weiss,
dass Männergewalt überall vorkommt, unabhängig von Herkunft, Religion
oder Hautfarbe und auch am Fussballplatz.
Maria Rösslhumer, hat StoP 2019 nach Österreich gebracht und ist
Vorsitzende des Vereins StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt.
Michael Fanizadeh, stellv. Geschäftsführer VIDC und ebenfalls
Teil der Männerkampagne
Alle Teilnehmer*innen stehen für Interviews zur Verfügung.
Unterstütze unsere Arbeit:
https://www.respekt.net/stop-partnergewalt
IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204
Verein StoP-Stadtteile ohne Partnergewalt
Siehe: www.verein-stop-partnergewalt.at
Der Verein StoP- Stadtteile ohne Partnergewalt in Österreich ist
Teil der österreichweiten Initiative StoP, um Gewalt an Frauen und
Kindern, Partnergewalt und Femizide in ganz Österreich zu verhindern
und zu stoppen.