Linz (OTS) – Mit der Inbetriebnahme ihres ersten Wet Labs für
Umweltforschung
erweitert die Interdisciplinary Transformation University (IT:U) ihr
Forschungs- und Lehrmodell gezielt in den physischen Raum. Erstmals
werden digitale Technologien, Künstliche Intelligenz und ökologische
Systeme in einem gemeinsamen experimentellen Setting zusammengeführt.
Neben datengetriebenen Systemen rücken materielle und
umweltbezogene Fragestellungen im neuen LearnLab in den Fokus. Im
Zentrum stehen Themen wie Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz
und die Frage, wie KI-basierte Ansätze zur Transformation
industrieller Prozesse beitragen können. „Die großen
Herausforderungen unserer Zeit entstehen an der Schnittstelle von
digitalen und physischen Systemen. Wer Klimawandel oder nachhaltige
Produktion ernsthaft adressieren will, muss beides gemeinsam denken
und gestalten“ , so Wolfgang Kienreich, Technology Strategist der
IT:U und verantwortlich für den Aufbau der Labore.
Zwtl.: Innovationen für nachhaltige industrielle Transformation
Das Umwelt-Lab „ERIN“ ist bereits in Betrieb und integraler
Bestandteil der LearnLab-Architektur der IT:U. In bereits acht
LearnLabs arbeiten Studierende, Forschende und externe Partner
gemeinsam an realen Fragestellungen aus Industrie und Gesellschaft.
Der Fokus liegt darauf, Wissen nicht nur zu entwickeln, sondern
direkt in Lösungen zu überführen und unter realen Bedingungen zu
testen.
Damit entsteht ein Anknüpfungspunkt für Kooperationspartner: Sie
können ihre Herausforderungen in einem interdisziplinären Setting
bearbeiten und haben somit unmittelbaren Zugang zu Forschung,
Talenten und schneller Umsetzung in Prototypen.
Die IT:U positioniert sich mit diesem Ansatz gezielt als
Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die
Kombination aus KI-Methoden und experimentellen Umgebungen schafft
eine neue Qualität praxisnaher Forschung und Ausbildung mit klarem
Bezug zu industrieller und ökologischer Transformation.





