Innsbruck/Wien (OTS) – Die jüngste Eskalation im Nahen Osten treibt
Ölpreise und
Inflationsrisiken spürbar nach oben. Gleichzeitig hat die Europäische
Zentralbank ihre Wachstumserwartungen nach unten revidiert. Während
die Gesamtinflation zuletzt deutlich anzog, blieb die Kerninflation
vorerst rückläufig. Dieses Spannungsfeld erschwert die geldpolitische
Steuerung und erhöht das Risiko von Zweitrundeneffekten. An den
Finanzmärkten werden vor diesem Hintergrund bereits mehrere
Leitzinsanhebungen bis Ende 2026 eingepreist. Das tatsächliche Ausmaß
bleibt allerdings stark vom weiteren Verlauf des Nahostkonflikts und
den Reaktionen der Energiemärkte abhängig.
Auch bei den Zinsen für Wohnbaukredite zeigt sich diese
Verschiebung. Kurzfristige Referenzzinssätze wie der 3-Monats-Euribor
ziehen wieder an, während sich der Aufwärtstrend bei langfristigen
Swapsätzen abschwächt. Zugleich trifft das veränderte Zinsumfeld auf
ein strukturell knappes Neubauangebot und weiter hohe Baukosten. Nach
einer zweijährigen Erholungsphase dürften sich die Rahmenbedingungen
für Finanzierungen im weiteren Jahresverlauf wieder verschlechtern.
Der Kreditzugang wird dadurch schwieriger und eine dauerhaft
tragfähige Finanzierung immer wichtiger. Explizit in einem solchen
Umfeld sind ungebundene Kreditvermittler gefragt, um auf veränderte
Rahmenbedingungen mit intelligenten, individuellen und tragfähigen
Finanzierungslösungen zu reagieren.
Zwtl.: Inflationsgefahr durch Energiekosten auf Rekordkurs
Der Ölpreisschock treibt nicht nur die Inflation, sondern
belastet auch das Wachstum im Euroraum. Damit steigt das Risiko einer
stagflationären Entwicklung, während die EZB erneut zwischen
Inflationsbekämpfung und Konjunktursorge unter Druck kommt.
Zweitrundeneffekte bleiben dabei der entscheidende
Unsicherheitsfaktor.
Zwtl.: Zinsprognosen signalisieren deutlichen Anstieg
Die lange Zinspause der EZB dürfte nach Einschätzung von Experten
demnächst beendet sein. Der Nahostkonflikt erhöht die
Inflationsrisiken, und die Forward Rates deuten bis Ende 2026 bereits
auf mehrere Zinsschritte nach oben hin. Dennoch ist der weitere Kurs
der EZB bezüglich Leitzinsentscheidungen nicht fixiert. Bei einer
spürbaren konjunkturellen Abschwächung könnten mittelfristig auch
wieder Zinssenkungen erforderlich werden.
Zwtl.: Infina Leistbarkeitsindex (Wohnbaufinanzierung)
Für 2026 zeichnet sich voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf
eine Verschlechterung ab. Steigende Immobilienpreise, vor allem in
den Ballungsräumen, sowie höhere Zinsen dürften die
Schuldendienstquoten für die private Wohnbaufinanzierung erneut
steigen lassen. Das erste Quartal stellt dabei ein Übergangsquartal
dar. Es gab noch gewisse Einkommenssteigerungen, und der Zinsanstieg
hat sich noch nicht entfaltet. Entsprechend stagnierte die Quote des
Anteils am Einkommen laut Infina-Schnellschätzung bei 38,5 % für
Österreich gesamt und bei 35,1 % für Wien.
Über Infina
Infina betreibt die führende Omnichannel-Plattform für
Immobilienfinanzierungen und ist ein unabhängiges, österreichweit
tätiges Beratungsunternehmen. Kunden und Partner profitieren von der
Leistungsfähigkeit der Plattform und der Größe des Unternehmens, mit
dem klaren Anspruch, für jeden Kunden die passende Finanzierung zu
finden. Die eigens entwickelte Technologie, Profin, wird bereits von
mehr als 500 Vertriebspartnern genutzt, denen über 600 Kreditprodukte
österreichischer und deutscher Kreditinstitute zur Verfügung stehen.
Mit seiner eigenen Vertriebsorganisation ist Infina als Wohnbau-
Finanz-Experte an über 100 Standorten in ganz Österreich vertreten.
Seit der Gründung im Jahr 2001 vermittelt das Unternehmen
Finanzierungen an über 150 Banken und Bausparkassen.
Infina trägt durch die Digitalisierung der Prozesse aktiv zum
technologischen Wandel bei und bietet die modernste Form der Netzwerk
-Kooperation für Partner an. Mit der Einführung des End-to-End-
Prozesses wurden alle an einer Transaktion beteiligten Parteien
eingebunden. Damit bietet Infina ein integriertes Geschäftsmodell an,
das Experten für Dienstleistungen rund um den Immobilienkauf digital
vernetzt. Mit einem Neugeschäftsvolumen von 1,39 Milliarden Euro im
Jahr 2025 ist Infina der Marktführer bei der freien und digitalen
Vermittlung privater Immobilienfinanzierungen in Österreich. Aktuell
erweitert Infina das Portfolio um Immobiliendienstleistungen wie
Bewertung, Kauf, Verkauf und Vermietung, die bereits in ausgewählten
Regionen verfügbar sind und in Kürze flächendeckend allen Kunden und
Partnern zur Verfügung stehen. Infina bietet damit wirtschaftlich
tragfähige Lösungen für Netzwerkpartner entlang der gesamten
Wertschöpfungskette.





