Industrie: Neue Hitzeschutzverordnung bringt mehr Bürokratie für Betriebe

Wien (OTS) – Die Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm klar
zur
Bürokratiebremse und zum Bürokratieabbau bekannt, um Effizienz zu
steigern, Hürden abzubauen und Innovation zu fördern. Die
Hitzeschutzverordnung, die mit 1. Jänner 2026 in Kraft tritt,
konterkariert diese Ziele jedoch, indem sie neue weitreichende
Bürokratiepflichten für die Betriebe schafft, die faktisch auf
verpflichtende Hitzeschutzpläne hinauslaufen. Das bedeutet
zusätzliche bürokratische Belastungen statt Entlastung. Die
Einhaltung hoher Gesundheits- und Sicherheitsstandards für
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist in der Industrie
selbstverständlich und gelebte Praxis – zusätzliche, praxisferne
Vorschriften sind daher nicht erforderlich.

Insgesamt steht die Verordnung im klaren Widerspruch zu den
eigenen Zielen der Bundesregierung und stellt eine weitere Belastung
für die Unternehmen in einer bereits herausfordernden Zeit dar. Eine
der primären Aufgaben der Regierung muss es sein, die
Rahmenbedingungen für die Wirtschaft durch einen Bürokratieabbau so
zu verbessern, dass die wertschöpfungssteigernden Jobs in Österreich
bleiben und neue geschaffen werden. Ziel muss es sein, unsere
österreichische Industrie in der Krise zu unterstützen und den Druck
auf die Betriebe und Arbeitsplätze abzumildern.