ImmoScout24-Umfrage: Interesse füreinander und Rücksichtnahme machen gute Nachbarschaft aus

Wien (OTS) – Eine angenehme Nachbarschaft hat großen Einfluss auf die
Zufriedenheit mit der Wohnsituation. Doch was macht gute
Nachbarschaft eigentlich aus? Für die Mehrheit der Österreicher:innen
geht es vor allem um ein persönliches Miteinander und Rücksichtnahme,
wie die aktuelle Umfrage von Innofact für ImmoScout24.at unter 500
Befragten zeigt. Denn was eine:n gute:n Nachbar:in eher nicht
ausmacht, ist die anderen einfach in Ruhe zu lassen (19 Prozent). Und
was es vielleicht erleichtert: Kaum jemand bemisst ein gutes
Verhältnis daran, ob selbst gebackener Kuchen oder andere Leckereien
vorbeigebracht werden (15 Prozent).

Zwtl.: Wer Interesse zeigt und Rücksicht nimmt, hat schon gewonnen

Der Kern guter Nachbarschaft ist definitiv Interesse an den
anderen Bewohner:innen und Rücksichtnahme aufeinander. Jede:r Zweite
(53 Prozent) findet, ein:e gute:r Nachbar:in zeigt vor allem
Interesse und unterhält sich gerne auf dem Gang, wenn man sich
trifft. Frauen (56 Prozent) und über 40-Jährige (57 Prozent) legen
dabei etwas mehr Wert auf Austausch als Männer und jüngere
Bewohner:innen. Beinahe ebenso viele (49 Prozent) finden, gute
Nachbarschaft bedeutet, Lärmbelästigungen durch Feiern oder
Bauarbeiten vorab anzukündigen.

Zwtl.: Geborgte Lebensmittel, gegossene Blumen und aktives Nachfragen
sind ein Plus

Angenehm aber nicht die Voraussetzung, um als gute:r Nachbar:in
wahrgenommen zu werden, sind kleine Hilfen im Alltag. Etwa das
Ausleihen von Lebensmitteln, wenn einmal wieder Eier, Mehl oder Milch
ausgegangen sind (37 Prozent). Und auch die Blumen der anderen
Bewohner:innen zu gießen, während sie auf Urlaub sind, ist kein Muss,
um die Bewertung „gute:r Nachbar:in“ zu bekommen: Für 29 Prozent ist
das ein Kriterium. 28 Prozent der Befragten finden es gut, wenn
Nachbar:innen nachfragen, wenn jemand mehrere Tage nicht gesehen
wurde. Hier kommt es aber stark auf die Altersstruktur der
Nachbarschaft an. Denn für über 50-Jährige (35 Prozent) ist das
wesentlich wichtiger als für unter 30-Jährige (19 Prozent).

Zwtl.: Über die Studie

Für die Umfrage hat die Innofact AG im November 2025 für
ImmoScout24 rund 500 Österreicher:innen von 18 bis 65 Jahren online
repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.