St. Pölten (OTS) – Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der
steigenden
Waldbrandgefahr ist in Niederösterreichs Wäldern äußerste Vorsicht
geboten. „Hirn einschalten im Wald! Jedes noch so kleine Risiko muss
derzeit vermieden werden, denn schon der kleinste Funke kann zur
großen Gefahr werden und verheerende Folgen haben. Wir haben unsere
Feuerwehren im Kampf gegen Waldbrände aufgerüstet, aber der beste
Schutz vor Waldbränden ist, wenn sie gar nicht erst entstehen“,
erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Aktuell gelten in allen Bezirken Niederösterreichs bereits
Waldbrandverordnungen! Das Entzünden von Feuern wie Lagerfeuer oder
Grillen, sowie das Rauchen sind ausdrücklich verboten. Ebenso das
Wegwerfen von brennenden Gegenständen, wie Zigaretten oder
Glasflaschen, die durch ihre Brennglaswirkung Brände verursachen
können. Diese Vorschriften gelten sowohl im Wald als auch in dessen
Gefährdungsbereich, der alle waldnahen Flächen wie Wiesen und Felder
umfasst. Diese Bereiche sind besonders gefährdet, da die Bodendecke
oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers begünstigen
können. Bei Missachtung drohen Geldstrafen von bis zu 7.270 Euro oder
vier Wochen Freiheitsstrafe.
„Unsere Feuerwehren sind dank spezieller Ausrüstung und
entsprechender Ausbildung bestens vorbereit. Im Sonderdienst
Waldbrand stehen rund 600 Kameradinnen und Kameraden zu jeder Tages-
und Nachtzeit zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich
wurden zudem 16 HLF2 und 17 Pickups mit Pumpen angeschafft, ergänzt
durch weitere Waldbrandcontainer in den Bezirken“, betont auch
Feuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner. Im vergangenen Jahr mussten
im gesamten Bundesland insgesamt 1.053 Wald- und Flurbrände bekämpft
werden. Zudem gibt es in rund 300 eigene Gemeinden Waldfachpläne, die
von den Gemeinden, dem Land und den Feuerwehren ausgearbeitet wurden,
um im Einsatzfall gut vorbereitet zu sein. „Wir zählen auf die
Mithilfe aller, damit unsere Wälder und die Natur in Niederösterreich
geschützt bleiben“, so Pernkopf abschließend.
Weitere Informationen: DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv.
Dr. Stephan Pernkopf, Tel: +43 2742 9005 – 12704, Mobil: +43 676 812
15283, E-Mail: [email protected]





