Wien (OTS) – „Es ist ein wichtiges Signal für den Wirtschafts- und
Arbeitsstandort
Österreich, dass sich vier Parteien geschlossen gegen den Versuch der
FPÖ gestellt haben, die Rot-Weiß-Rot-Karte zu schwächen. Damit wurde
verhindert, dass ein bewährtes arbeitsmarktpolitisches Instrument aus
ideologischen Gründen beschädigt wird“, erklärt ÖVP-
Nationalratsabgeordneter Franz Hörl.
Die FPÖ inszeniert sich regelmäßig als Beschützerin der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, blendet dabei aber die Realität
am österreichischen Arbeitsmarkt aus. “Wer den akuten Fach- und
Arbeitskräftemangel ignoriert und stattdessen mit billigen
Schlagworten arbeitet, hilft weder den Beschäftigten noch den
Betrieben. Die immer wieder verbreitete Behauptung, internationale
Fachkräfte würden heimischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Arbeitsplätze wegnehmen, hält einer Prüfung und einem Blick auf die
Fakten nicht stand.”
Gerade in zentralen Wirtschaftsbereichen wie dem Tourismus ist
längst offensichtlich, dass Betriebe ohne qualifizierte Fachkräfte
und dringend benötigte Hilfskräfte aus dem Ausland ihr Angebot
vielfach nicht mehr aufrechterhalten können. “Wer den Zugang dieser
Arbeitskräfte erschweren oder verhindern will, gefährdet
Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich. Das ist
keine Arbeitnehmerpolitik, sondern eine Politik zulasten unseres
Arbeitsmarktes und unseres Wirtschaftsstandortes.”
Hörl kritisiert, dass die FPÖ komplexe Herausforderungen bewusst
auf ein einfaches “Inländer gegen Ausländer”-Schema reduziert. “Diese
Form der Polarisierung löst kein einziges Problem. Österreich braucht
einen funktionierenden Arbeitsmarkt und einen fair geregelten Zuzug
jener Menschen, die unsere Unternehmen dringend benötigen.”
Umso erfreulicher ist es, dass die konstruktiven Kräfte im
Parlament Verantwortung übernommen und eine Schwächung der Rot-Weiß-
Rot-Karte verhindert haben. “Wer den Standort stärken, Arbeitsplätze
sichern und den Wohlstand unseres Landes erhalten will, muss den
tatsächlichen Herausforderungen begegnen – mit vernünftigen Lösungen
statt mit populistischen Parolen”, so Hörl abschließend. (Schluss)





