Wien (OTS) – Trotz Förderungen für den Heizungstausch setzen (zu)
viele Haushalte
in Westösterreich nach wie vor auf Öl- und Gasheizungen und
„verbrennen“ damit Millionen, zeigt eine Analyse des Branchenverbands
proPellets Austria: Im Vorjahr wurden in Vorarlberg pro 1.000
Haushalte rechnerisch nur 0,84 neue Pelletheizungen installiert – das
ist mit Ausnahme von Wien mit Abstand der letzte Platz. Zum
Vergleich: In der Steiermark waren es pro 1.000 Haushalte 7,4
Pelletheizungen. Auf dem vorletzten Platz liegt mit 2,9 installierten
neuen nachhaltigen Heizungen Tirol, vor Salzburg mit 3,2. Insgesamt
wurden im Vorjahr in Österreich 18.032 Pelletheizungen neu
installiert.
Zwtl.: Steirer sparen über zehn Millionen Euro – Vorarlberg
„verbrennt“ mehr als 72 Millionen
Auf Basis der aktuellen Preise sparen die 4.200 steirischen
Haushalte, die im Vorjahr auf Pellets umgestiegen sind, mehr als zehn
Millionen Euro im Vergleich zu Heizöl. Auf der anderen Seite heizen
nach wie vor 30.000 Vorarlberger Haushalte mit Öl oder Gas – sie
„brennen“ damit fürs Heizen in Summe um 72 Millionen Euro mehr als
mit einer effizienten Pelletheizung.
„ Es ist unverständlich, dass so viele Haushalte in
Westösterreich nach wie vor viele Millionen mit Öl- und Gasheizungen
„verbrennen“, statt auf nachhaltige Energie aus Österreich zu setzen
“ , sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria. „Bei
den aktuellen Preisen spart ein Haushalt, der von Öl auf Pellets
umsteigt, mehr als 2.400 Euro – das ist ein ganzes Netto-
Monatsgehalt.“
Zwtl.: 18.000 neue Pelletheizungen bedeuten 3,5 Millionen Tonnen
weniger CO2
Laut einer aktuellen Studie im Auftrag der Wirtschaftskammer
Steiermark spart eine Pelletheizung über den gesamten Lebenszyklus –
also Herstellung, Betrieb und Entsorgung – 197 Tonnen CO2 im
Vergleich zu einer Ölheizung. Die 18.032 im Vorjahr neu installierten
Pelletheizungen bedeuten also für die kommenden 20 Jahre 3,5
Millionen Tonnen weniger CO2-Belastung.





