Wien (OTS) – Im Juni evaluierte das Anton Proksch Institut das
geltende
Handyverbot bis zur 8. Stufe, strengere Regeln für die Oberstufe
stehen im Raum. Zu Schulbeginn liefert das neue Buch „Handyfreie
Schule“ von Andrea Buhl-Aigner erstmals einen vollständigen
Praxisleitfaden mit belastbaren Daten.
In einem Schul-Experiment wurden auf den Handys der Schüler:innen
pro Unterrichtsstunde bis zu 94 Benachrichtigungen gemessen. Die
Zahlen widersprechen der These, Oberstufenschüler:innen benötigten
vor allem Eigenverantwortung statt klarer Regeln.
Buhl-Aigner hat über 100 Schulen begleitet und dokumentiert
erstmals den kompletten Umsetzungsprozess zweier Schulen. Eine
Befragung von 1.637 Personen bestätigt überwiegend positive Effekte.
Kritikpunkte betreffen zu wenige Ausnahmen für die Oberstufe sowie
erschwerte Eltern-Kind-Kommunikation.
„Bis jetzt hat jede Schule bei Null begonnen“, so Buhl-Aigner.
„In ‚Handyfreie Schule‘ werden diese Informationen erstmals gesammelt
und strukturiert zur Verfügung gestellt.“