Wien (OTS) – Noch für diese Woche hat Energieminister Hattmannsdorfer
eine
Nationalratsabstimmung über das Erneuerbaren-Ausbau-
Beschleunigungsgesetz angekündigt. Aus Sicht von Greenpeace ist der
aktuell vorliegende Entwurf jedoch ungenügend und muss dringend
nachgebessert werden. Da einzelne Bundesländer wie Kärnten,
Oberösterreich und Salzburg den Ausbau von erneuerbaren Energien
immer wieder blockieren, müssen die Bundesländer im Gesetz dazu
verpflichtet werden, deutlich mehr Gebiete für den Ausbau
erneuerbarer Energien auszuweisen und ambitionierte Ziele für 2035
und 2040 zu definieren. Damit die Klimaneutralität 2040 erreicht
werden kann, muss die Produktion von Wind und Sonnenenergie bis 2040
mindestens verdreifacht werden.
Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace in
Österreich sagt:
“Der aktuelle EABG-Entwurf ist kein Beschleuniger, sondern ein
Bremsklotz für die Energiewende. Die darin festgelegten
Mindestausbauziele sind unvereinbar mit Österreichs Klimazielen und
es fehlen verbindliche Vorgaben für die Bundesländer. Statt das
Gesetz um jeden Preis durchzuprügeln, sollte Energieminister
Hattmannsdorfer nochmal zurück an den Verhandlungstisch gehen und ein
Beschleunigungs-Gesetz erarbeiten, das diesen Namen verdient!”





