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Gödl: „Herbert Kickls Freunde plaudern aus dem Nähkästchen – das ist Kickls ,dritte Republik‘“

Wien (OTS) – „Herbert Kickls Freunde plaudern aus dem Nähkästchen:
Ulrich Siegmund
von der gesichert rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt hat zu
verstehen gegeben, dass sie das von der Identitären Bewegung
getragene und von der Kickl-FPÖ politisch propagierte Konzept einer
,Remigration‘ mit Waffengewalt umsetzen wollen. Während sich FPÖ-Chef
Herbert Kickl im ORF-Sommergespräch noch zugeknöpft gegeben hat und
Details zu seinen ,Remigrations‘-Fantasien schuldig blieb, hat die
blaue Schwesterpartei damit beinhart ausbuchstabiert, was die Achse
AfD und Identitäre Bewegung hinter verschlossenen Türen tatsächlich
plant. Massenhafte Deportation ausländischer Staatsangehöriger,
Unterdrückung von Frauen und die Verfolgung politisch Andersdenkender
mit gewaltsamen Mitteln: Das ist Kickls ,dritte Republik‘“, betont
ÖVP-Klubobmann und Sicherheitssprecher Ernst Gödl.

„Wir beobachten mit großer Sorge, dass Kickl und die Seinen sich
mit bekennenden Rechtsextremen und Neonazis verbünden und daran
arbeiten, rechtsextremes Gedankengut salonfähig zu machen. Echte
Patrioten öffnen nicht jenen, die unsere Demokratie zerstören wollen,
Tür und Tor, verschaffen ihnen nicht als Mitarbeiter Zutritt zum
Parlament und laden sie schon gar nicht auf Steuerzahlerkosten als
Ehrengäste einer Parteiveranstaltung in die Hofburg. Dass Kickl den
Mantel des Schweigens über die fragwürdigen Verbindungen seiner
Partei zu rechtsextremen Kreisen hüllt, spricht eine deutliche
Sprache und zeigt einmal mehr: Mit Kickl ist kein Staat zu machen“,
so Gödl abschließend.