Klagenfurt/Wien (OTS) – Die Einbeziehung der Spenglerbetriebe in das
BUAG-System zeigt immer
deutlicher, wie weit sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen von der
betrieblichen Realität entfernt haben. Was als rechtliche Ausweitung
begonnen hat, entwickelt sich für viele Unternehmen zu einer massiven
Belastung – finanziell, organisatorisch und in der täglichen Praxis.
Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Phase für Bau und
Handwerk sind zusätzliche Verpflichtungen, steigende Bürokratie und
starre Systemvorgaben das völlig falsche Signal.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Es kann nicht Aufgabe
einer modernen Interessenvertretung sein, zuzusehen, wie
funktionierende Betriebe immer tiefer in ein verpflichtendes System
gedrängt werden, das ihre unternehmerische Freiheit einschränkt und
ihre wirtschaftliche Luft zum Atmen weiter verringert. Die Situation
der Spengler macht einmal mehr deutlich, dass es im Bereich BUAG
endlich eine politische Korrektur und echte Wahlfreiheit für
betroffene Betriebe braucht. Die vom ÖVP Wirtschaftsbund geführte
Wirtschaftskammer ist gefordert, sich klar auf die Seite der
Unternehmen zu stellen und sich gegen jede weitere Verschärfung
dieser Zwangsstrukturen einzusetzen.
„Die Situation der Spengler zeigt gerade jetzt, dass Wahlfreiheit
im BUAG unumgänglich ist. Unsere Betriebe brauchen keine weiteren
Zwangsstrukturen, sondern faire Rahmenbedingungen, wirtschaftliche
Luft zum Atmen und eine Interessenvertretung, die sich konsequent für
Österreichs Unternehmen einsetzt“, so Bundesfachrat KommR Friedrich
Reinbold.





