Salzburg/Wien (OTS) – Künstliche Intelligenz hat längst Einzug in den
betrieblichen Alltag
gehalten. Immer mehr Unternehmen nutzen oder testen KI-Anwendungen,
um Abläufe effizienter zu gestalten, Kosten zu senken, Fachkräfte zu
entlasten und Produktivität zu steigern. Die Wirtschaft ist bereit,
die Chancen dieser neuen technologischen Revolution zu nutzen. Doch
während Unternehmer nach vorne gehen, bremst die Europäische Union
den Fortschritt einmal mehr mit Bürokratie, Regulierungswut und
ideologischen Scheuklappen aus.
Die aktuellen Entwicklungen sind alarmierend: Während die USA und
China massiv in Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur, Halbleiter,
Energieversorgung und KI-Anwendungen investieren, droht Europa den
Anschluss an die technologische Weltspitze zu verlieren.
Rechenzentren sind die Fabriken des digitalen Zeitalters. Wer hier
keine eigene Kapazität aufbaut, verliert langfristig nicht nur
Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch digitale Souveränität und
wirtschaftliche Handlungsfähigkeit.
Besonders gefährlich ist die wachsende Abhängigkeit Europas von
amerikanischen und chinesischen Technologieanbietern. Europa darf
nicht zum bloßen Konsumenten fremder Technologien werden. Wer
künstliche Intelligenz, Datenverarbeitung und Cloud-Infrastruktur
auslagert, macht sich abhängig – wirtschaftlich, technologisch und
strategisch.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Europa braucht keine
weitere Verhinderungsbürokratie, sondern eine echte
Technologieoffensive. Wer im globalen Wettbewerb bestehen will,
braucht leistungsfähige Rechenzentren, wettbewerbsfähige
Energiepreise, moderne digitale Infrastruktur, Investitionsanreize
und ein innovationsfreundliches Umfeld. Stattdessen belastet die EU
Unternehmen mit immer neuen Auflagen, Berichtspflichten und
Regulierungen. Damit werden Investitionen nicht angezogen, sondern
abgeschreckt.
Gerade Österreich und Europa müssen jetzt auf Leistung,
Forschung, Unternehmergeist und technologische Eigenständigkeit
setzen. Künstliche Intelligenz darf nicht als Bedrohung verwaltet,
sondern muss als Chance gestaltet werden. Ein falsches Signal wäre
es, die Entwicklung der KI zu verlangsamen oder durch Gold Plating
und überzogene Regulierung zusätzlich zu behindern. Das würde Europa
endgültig den Anschluss kosten.
Der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg und Landesobmann
der Freiheitlichen Wirtschaft Salzburg, Norbert Ranftler hält fest:
„Während die USA und China das KI-Zeitalter aktiv gestalten,
verwaltet die EU ihren wirtschaftlichen Abstieg. Wenn Brüssel nicht
endlich aufhört, Innovation mit Überregulierung zu ersticken, werden
Europas Unternehmen im globalen Wettbewerb immer weiter zurückfallen.
Wir brauchen weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Energiepreise,
mehr Investitionen und eine echte Technologieoffensive. Europa darf
die KI-Revolution nicht länger verschlafen.“





