Wien (OTS) – Die jüngsten Entwicklungen im Energiebereich zeigen
einmal mehr, dass
Österreich energiepolitisch ohne klaren Kurs unterwegs ist. Für die
Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Die Bundesregierung bleibt
bei einem der wichtigsten Standortthemen des Landes eine überzeugende
Strategie schuldig.
Während Betriebe auf leistbare Energie, Planungssicherheit und
verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen sind, verliert sich die
Regierung in Ankündigungen, Stückwerk und politischer Verwaltung des
Stillstands. Statt rechtzeitig strukturelle Maßnahmen zu setzen,
werden echte Reformen weiter hinausgeschoben. Für Unternehmer
bedeutet das steigende Kosten, wachsende Unsicherheit und fehlende
Kalkulierbarkeit.
Andere Staaten arbeiten längst an einer gezielten Stärkung ihrer
Energieversorgung, an wettbewerbsfähigen Preisen und an Entlastungen
für ihre Wirtschaft. Österreich hingegen bleibt bei zentralen Fragen
der Standortpolitik zu oft in der Zuschauerrolle. Notwendige Reformen
bei Energie, Abgaben, Bürokratie und staatlichen Strukturen werden
nicht mit der nötigen Konsequenz angegangen.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist das ein klarer
Wettbewerbsnachteil. Wenn Energie dauerhaft teuer bleibt und
gleichzeitig echte Strukturreformen ausbleiben, geraten
Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand zunehmend unter Druck.
„Diese Bundesregierung verwaltet den Stillstand, anstatt endlich
einen klaren energie- und standortpolitischen Kurs vorzugeben. Unsere
Betriebe brauchen leistbare Energie, Planungssicherheit und echte
Reformen statt weiterer Unentschlossenheit. Wer hier weiter zögert,
schwächt den Wirtschaftsstandort Österreich und belastet Unternehmer
und Arbeitnehmer gleichermaßen“, betont FW-Generalsekretär Reinhard
Langthaler.





