FW-Langthaler: Budget-Hammer bestraft Leistungsträger, Eigentum und Unternehmertum.

Wien (OTS) – Mit dem Doppelbudget 2027/2028 präsentierte die
Bundesregierung kein
Reformbudget, sondern ein wildes Belastungspaket für Unternehmer,
Eigentümer und Leistungsträger. Während die Wirtschaft seit Jahren
unter Rezession, hohen Kosten und sinkender Wettbewerbsfähigkeit
leidet, werden nun ausgerechnet jene stärker belastet, die
Arbeitsplätze schaffen, investieren und Verantwortung übernehmen. Man
greift einmal mehr tief in die Taschen der letzten Leistungsträger:
über 40% des gesamten Konsolidierungsvolumens soll von Unternehmen,
den Banken und über Bundesbeteiligungen getragen werden.

Kritisch sieht die Freiheitliche Wirtschaft die Einführung einer
progressiven Körperschaftsteuer. Wer erfolgreich wirtschaftet und
Gewinne erzielt, soll künftig stärker zur Kasse gebeten werden.
Gleichzeitig wird der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag
eingeschränkt: ein wichtiges Instrument zur Eigenkapitalbildung und
Investitionsförderung fällt damit teilweise weg.

Zusätzlich werden die Arbeitsplatzpauschale für Selbständige und
die Telearbeitspauschale abgeschafft. Gerade EPUs, Kleinunternehmer
und moderne Arbeitsmodelle werden dadurch schlechtergestellt.

Auch die geplante Ausweitung der Dienstgeberbeiträge für ältere
Arbeitnehmer sendet das völlig falsche Signal in Zeiten des
Fachkräftemangels.

Besonders problematisch ist zudem die weitere Verschärfung der
Immobilienertragsteuer. Eigentum wird einmal mehr als
Finanzierungsquelle für staatliche Budgetlöcher betrachtet, anstatt
Vermögensbildung und Investitionen zu fördern.

Die Freiheitliche Wirtschaft vermisst im gesamten Budget echte
Strukturreformen. Weder die überbordende Bürokratie noch die hohen
Lohnnebenkosten noch die ausufernden Staatsausgaben werden nachhaltig
angegangen. Stattdessen greift die Regierung erneut bei Unternehmen,
Eigentümern und Leistungsträgern zu.

„Österreich braucht dringend eine Entlastungs- und
Reformoffensive. Dieses Budget geht jedoch den umgekehrten Weg. Wer
investiert, Arbeitsplätze schafft und Verantwortung übernimmt, wird
stärker belastet, während die notwendigen Reformen des
Staatsapparates erneut verschoben werden. Das schwächt den Standort,
gefährdet Investitionen und kostet langfristig Wachstum und
Wohlstand“, so FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend.