FW-Langthaler: Arbeiterkammer muss endlich raus aus der Zwangsbeitrags-Komfortzone!

Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) kritisiert den
nächsten,
prolongierten Millionenregen für die Arbeiterkammer mit scharfen
Worten. Während die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung Familien,
Pensionisten, Arbeitnehmer und Betriebe mit ihrem Doppelbudget massiv
belastet, wird die Arbeiterkammer durch die außerordentliche Anhebung
der Höchstbeitragsgrundlage automatisch mit weiteren Millionen aus
den Zwangsbeiträgen versorgt.

Bereits 2024 kassierte die Arbeiterkammer rund 653 Millionen Euro an
Pflichtbeiträgen und verfügt zusätzlich über beträchtliche Rücklagen.
Dennoch fließen nun weitere Millionen, ohne dass die AK auch nur den
geringsten Reform- oder Sparwillen erkennen lässt, geschweige denn
ihre Mitglieder entlastet. Für die FW ist das ein weiteres
Paradebeispiel dafür, wie sich eine Zwangskörperschaft jeder
wirtschaftlichen Vernunft entzieht.

Während Unternehmer jeden Euro hart verdienen müssen und Arbeitnehmer
unter immer höheren Belastungen leiden, lebt die Arbeiterkammer
weiterhin in ihrer komfortablen Zwangsbeitragswelt. Wer ständig mehr
Geld erhält, ohne sich dem Wettbewerb stellen zu müssen, verliert
zwangsläufig den Anreiz zu Effizienz, Sparsamkeit und echter
Mitgliederorientierung.

Die FW fordert daher tiefgreifende Reformen. Wie auch die
Wirtschaftskammer muss auch die Arbeiterkammer endlich verschlankt,
betriebswirtschaftlich geführt und von ihren Pflichtmitgliedschaften
befreit werden. Wer behauptet, unverzichtbare Arbeit für seine
Mitglieder zu leisten, braucht keine gesetzlich verordneten
Zwangsbeiträge. Gute Leistungen setzen sich auch am freien Markt
durch.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler unmissverständlich: „Während
Arbeitnehmer, Familien und Betriebe jeden Euro zweimal umdrehen
müssen, schwimmt das System der Arbeiterkammer im Geld der
Zwangsbeiträge und wird von dieser Bundesregierung auch noch mit
weiteren Millionen bedacht. Wer wirklich gute Arbeit leistet, braucht
keinen gesetzlichen Beitragszwang. Die Arbeiterkammer muss endlich
aus ihrer Zwangsbeitrags-Komfortzone heraus, konsequent verschlankt
und auf Freiwilligkeit umgestellt werden. Schluss mit roten
Privilegien auf Kosten der arbeitenden Menschen und Leistungsträger.“