Wien (OTS) – Bis zu 7,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts könnte
Österreich
mittelfristig durch effizientere Staatsausgaben einsparen! Das zeigt
eine aktuelle Auswertung von Selektiv auf Basis von Berechnungen der
EU-Kommission. Nur Ungarn und Frankreich weisen ein noch größeres
Potenzial auf. Der EU-Durchschnitt liegt bei gerade einmal 3,2
Prozent. Österreichs Einsparpotenzial ist damit mehr als doppelt so
hoch!

Während heimische Unternehmer unter hohen Steuern, Abgaben,
Bürokratie und explodierenden Kosten leiden, fehlt bei der ÖVP-SPÖ-
NEOS-Bundesregierung aus Sicht der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) der
Mut zu einer grundlegenden Staatsreform. Statt die eigenen Strukturen
konsequent auf den Prüfstand zu stellen, werden Bürger und Betriebe
immer stärker belastet. Sparen bei den Leistungsträgern statt beim
politischen Wasserkopf – diese Politik lehnt die FW entschieden ab!

Für die Freiheitliche Wirtschaft steht fest: Österreich braucht
keine kosmetischen Reförmchen und keine weiteren politischen
Absichtserklärungen, sondern eine radikale Staats- und
Verwaltungsreform! Schluss mit teuren Doppelgleisigkeiten zwischen
Bund, Ländern und Gemeinden, unnötigen Behördenstrukturen,
aufgeblähten Verwaltungsapparaten, einem kostspieligen Politsystem
und einem undurchsichtigen Förderdschungel!

Die FW fordert eine konsequente Ausgaben- und Schuldenbremse, die
Zusammenlegung paralleler Verwaltungsstrukturen, eine umfassende
Aufgabenreform und eine echte Digitalisierung der Behörden durch
Automatisierung und künstliche Intelligenz. Jede staatliche Ausgabe
muss auf ihren Nutzen und ihre Notwendigkeit überprüft werden. Auch
im Gesundheitswesen und in der Sozialverwaltung müssen bestehende
Strukturen effizienter organisiert werden, ohne die notwendigen
Leistungen für die Bevölkerung zu verschlechtern.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Diese
Bundesregierung verlangt von unseren Unternehmern immer mehr, ist
aber bei der Reform des eigenen Staatsapparates erschreckend
ambitionslos! Während Betriebe ums Überleben kämpfen, bleibt ein
gewaltiges Einsparpotenzial ungenutzt. Damit muss endlich Schluss
sein! Nicht unsere Unternehmer leben über ihre Verhältnisse, sondern
der Staat muss endlich lernen, mit dem Geld seiner Bürger
auszukommen! Wir brauchen weniger Bürokratie, weniger staatliche
Verschwendung, weniger Steuern und endlich wieder mehr Freiheit für
unsere Wirtschaft!“