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FW-Fischer: Industrie statt Ideologie!

Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft unterstützt die deutlichen
Warnungen der
Industriellenvereinigung vor einem österreichischen Klimasonderweg.
Wer Klimaneutralität bereits 2040 erzwingen will, während Europa auf
2050 ausgerichtet ist, gefährdet Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen
und industrielle Arbeitsplätze.

Die vermeintlichen Ausnahmen für die Industrie lösen das Problem
nicht. Höhere Kosten für Energie, Transport und Vorprodukte treffen
unsere Betriebe trotzdem. Für zahlreiche produzierende Unternehmen
würde das 2040-Ziel unmittelbar gelten. Österreich droht damit erneut
Gold-Plating auf Kosten des eigenen Wirtschaftsstandortes.

Besonders problematisch ist, dass Klimagesetz und Dürrehilfen
politisch miteinander verknüpft wurden. Hilfe für unsere Bauern darf
kein Tauschobjekt für zusätzliche Belastungen, neue Regulierungen und
ideologisch getriebene Klimapolitik sein.

Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher einen klaren
Kurswechsel: kein österreichischer Klimasonderweg über EU-Vorgaben
hinaus, international wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger
Bürokratie und schnellere Genehmigungsverfahren. Forschung,
Innovation und industrielle Wertschöpfung müssen wieder Vorrang vor
zusätzlichen Verboten und nationalem Gold-Plating haben.

Der Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Vorarlberg, Ing.
Eduard Fischer abschließend: „Peter Koren hat recht: Österreich
braucht keinen klimapolitischen Alleingang. Wer unseren Betrieben
noch höhere Kosten und zusätzliche Auflagen aufbürdet, vertreibt
Investitionen, Produktion und Arbeitsplätze. Wir brauchen endlich
Industrie statt Ideologie, Wettbewerb statt Gold-Plating und
unternehmerische Freiheit statt immer neuer staatlicher Vorgaben.“