Wien (OTS) – „Was der KURIER rund um das städtische Weingut Cobenzl
aufgedeckt
hat, ist ein Weinskandal ungeahnten Ausmaßes und zugleich ein
schwerer Imageschaden für den Wiener Weinbau“, zeigt sich LAbg.
Michael Stumpf, Umweltsprecher der FPÖ Wien, entsetzt.
Trotz Bio-Zertifizierung für den gesamten Betrieb wurde offenbar
über Monate hinweg konventionell mit chemischen Hilfsmitteln
gewirtschaftet, während nach außen weiterhin mit dem Bio-Image einer
Marke der Stadt Wien geworben wurde. „Das ist nicht nur unglaublich,
sondern auch beschämend für den Wiener Weinbau und ein Schlag ins
Gesicht der Konsumenten“, so Stumpf.
Der Skandal hat längst politische Dimensionen angenommen: „Hier
geht es nicht um einen kleinen Betriebsfehler, sondern um
systemisches Versagen, mögliche Irreführung der Öffentlichkeit und
politische Verantwortung im Rathaus.“ Die FPÖ Wien wird daher
entsprechende Anfragen an den zuständigen SPÖ-Stadtrat Czernohorszky
einbringen, um für eine lückenlose Aufklärung zu sorgen.
„Aus gut informierten Kreisen hören wir zudem, dass dieser
Weinpfusch-Skandal nicht das Ende der Fahnenstange ist, sondern
weitere Kreise ziehen und politische Kettenreaktionen auslösen
könnte“, merkt Stumpf an. „Die Wiener Bevölkerung und die Konsumenten
haben ein Recht auf die volle Wahrheit. Wir werden dranbleiben.“ (
Schluss)




