Wien (OTS) – Als „erbärmlichen Versuch der Selbstrechtfertigung einer
gescheiterten Systempartei“ bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär und
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz die
Mitgliederversammlung der NEOS in Linz. Der Auftritt von NEOS-Chefin
Beate Meinl-Reisinger sei ein Offenbarungseid gewesen, der zeige, wie
weit sich die Pinken von ihren einstigen Versprechen und der
Lebensrealität der Österreicher entfernt hätten.

„Wenn die NEOS von einer ‚Bullshit-Politik‘ sprechen, dann meinen
sie offenbar ihre eigene. Denn der wahre ‚Bullshit‘ ist, wenn eine
Partei mit dem Versprechen von Reformen antritt und dann als
willfähriger Steigbügelhalter für das schwarz-rote System endet.
Meinl-Reisinger hat jeden einzelnen Grundsatz ihrer Partei für einen
Ministersessel geopfert und versucht jetzt, diesen Verrat als Erfolg
zu verkaufen. Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten!“, so
Schnedlitz.

Besonders entlarvend sei das halbherzige Zurückrudern bei der von
den NEOS mitbeschlossenen Paketsteuer. „Zuerst winkt man diese
Belastung für die Bürger widerstandslos durch und jetzt, wo der
Protest der Bevölkerung unüberhörbar wird, will man den ‚Murks‘
überdenken. Das ist keine Politik, das ist feige Showpolitik auf
Kosten der Österreicher, die diese Abzocke tagtäglich bezahlen
müssen“, kritisierte Schnedlitz.

Für den FPÖ-Generalsekretär stelle Meinl-Reisingers Forderung
nach einer EU-Armee den Höhepunkt der Verantwortungslosigkeit dar:
„Ihre Forderung nach einer EU-Armee ist nichts anderes als ein
Kniefall vor den Brüsseler Kriegstreibern und eine Gefahr für die
Sicherheit Österreichs. Während unser Land als neutraler Vermittler
eine Friedensrolle einnehmen könnte, wollen die NEOS Österreich in
fremde Konflikte hineinziehen. Das ist keine Sicherheits-, sondern
eine Hochrisikopolitik, die den Interessen der Globalisten dient,
aber nicht dem österreichischen Volk!“

Schnedlitz sei überzeugt, dass die NEOS ihren politischen Kompass
völlig verloren hätten. Abschließend erklärte der freiheitliche
Generalsekretär: „Die NEOS sind als Tiger gestartet und als
Bettvorleger der Systemparteien gelandet. Sie haben sich vom
vermeintlichen Reformmotor zum Reserverad der Verlierer-Koalition
degradiert und steuern geradewegs auf ein FDP-Schicksal zu. Die
Österreicher haben diese Politik der leeren Versprechen und des
Verrats satt. Es braucht eine echte Wende und eine Politik, die
zuerst an Österreich denkt – und das gibt es nur mit der FPÖ und
einem Volkskanzler Herbert Kickl!“