Wien (OTS) – Bereits am 9. Jänner 2026 hatte FPÖ-Stadtwerkesprecher
LAbg. Klemens
Resch aufgrund massiver technischer Probleme den sofortigen Stopp des
Wasserstoffbus-Betriebs auf der Linie 39A gefordert. Am 6. Mai 2026
warnte Resch erneut vor dem absehbaren Scheitern des Wasserstoffbus-
Projekts, nachdem sieben der zehn Fahrzeuge außer Betrieb waren. Die
Warnungen wurden von Stadträtin Ulli Sima und den Wiener Linien
ignoriert.
„Jetzt ist ein Wasserstoffbus tatsächlich in Brand geraten. Das
fortgesetzte Ignorieren berechtigter Warnungen sowie die ideologisch
motivierten Experimente von Stadträtin Sima entwickeln sich immer
mehr zu einem Sicherheitsrisiko. Während das U2/U5-Projekt zum
Milliarden-Fiasko geworden ist, die Öffi-Intervalle immer länger
werden und ganz Wien im Baustellen-Chaos versinkt, werden
Millionenbeträge in Prestigeprojekte investiert, die laufend für
negative Schlagzeilen sorgen. Gleichzeitig werden die Fahrgäste mit
immer höheren Ticketpreisen zur Kasse gebeten – für eine Leistung,
die immer schlechter wird. Sima hat ihr Ressort in ein wahres
Brennpunkt-Ressort verwandelt. Das Ausmaß ihres politischen
Scheiterns ist mittlerweile beispiellos“, erklärt Resch.
„Zuerst brennt Sima politisch der Hut, jetzt brennen die Busse.
Nach den zahlreichen technischen Gebrechen, den massiven Ausfällen
und nun einem Brandfall ist eine lückenlose Aufklärung unumgänglich.
Die aktuelle Rücktrittsforderung von Stadtrat Dominik Nepp und mir
aufgrund des U2/U5-Milliardenfiaskos erhält dadurch zusätzliche
Brisanz. Die Wienerinnen und Wiener haben Anspruch auf eine
verlässliche, sichere und funktionierende Verkehrspolitik – und nicht
auf immer neue ideologische Prestigeprojekte, mit denen Stadträtin
Sima offenbar vor allem ihr eigenes Ego bedienen will“, so Resch.





