Wien (OTS) – „Die neue End of Life Vehicle Regulation ist das
Paradebeispiel eines
sinnlosen Bürokratiemonsters, das allein die Verwaltung aufbläht und
Innovation behindert“, kritisiert der freiheitliche
Europaparlamentarier Mag. Roman Haider die neue End of Life Vehicle
Regulation anlässlich der dazu stattfindenden Debatte im
Europaparlament. Sie sei ein weiteres Lehrbuchbeispiel für den
Brüsseler Reflex, jedes Problem mit immer neuen Zwangsquoten,
Dokumentationspflichten und Haftungsregeln lösen zu wollen.
„Statt auf die Kräfte des Markts, den Erfindergeist der
Ingenieure und das Eigeninteresse der Unternehmen zu vertrauen,
schreibt der Staat detailliert vor, wie viele Prozent
Recyclingkunststoff in zukünftigen Autos verbaut werden müssen und
wie Materialströme zu organisieren sind“, kritisiert Haider. Damit
wolle Brüssel den konkreten Produktionsprozess und die Materialwahl
von Millionen Fahrzeugen zentral steuern. Unternehmerische
Entscheidungen würden durch politische Vorgaben ersetzt.
Das Ergebnis sei nicht mehr, sondern weniger Innovation und
höhere Kosten. „Hersteller müssen lückenlos dokumentieren, woher
jedes Gramm Rezyklat stammt. Das bindet enorme Ressourcen in der
Verwaltung statt in Forschung und Entwicklung. Gerade in einer Zeit,
in der die europäische Autoindustrie mit chinesischer Konkurrenz,
hohen Energiepreisen und strengen CO2-Flottenzielen kämpft, ist
zusätzlicher administrativer Ballast Gift für die
Wettbewerbsfähigkeit“, verweist Haider auf die enormen Probleme, die
der Automobilindustrie insbesondere durch die unsinnigen Vorgaben des
Green Deal entstünden.
Statt Preissignale und freiwillige Innovation zu nutzen, würden
Quoten verordnet. Wo der Markt für hochwertige, automotive-taugliche
Rezyklate noch nicht ausreichend entwickelt sei, zwinge man die
Industrie trotzdem zum Einsatz. Das führe zwangsläufig zu
Kompromissen bei Qualität und Sicherheit sowie höheren Kosten – alles
zulasten des Verbrauchers.
„Die europäische Autoindustrie braucht dringend weniger, nicht
mehr Regulierung. Wer ernsthaft Kreislaufwirtschaft will, sollte auf
Preise, Wettbewerb und unternehmerische Freiheit setzen – nicht auf
immer neue Quoten und Kontrollen. Diese Regulation geht in die
falsche Richtung. Sie schwächt Europa, statt es stärker zu machen.
Sie ist Teil einer Ökoplanwirtschaft, die eine Schneise der
Verwüstung durch Europa zieht. Deshalb gehört sie abgelehnt“,
schließt Haider.





