FPÖ – Guggenbichler: „Nach der ESC-Party lässt die Wiener Stadtregierung die Sportvereine im Stich!“

Wien (OTS) – Mit großer Sorge reagiert FPÖ-Wirtschaftssprecher LAbg.
Udo
Guggenbichler auf die drohende Schließung der Ganzjahres-Eishalle in
der Wiener Stadthalle: „Während sich SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig
und Finanzstadträtin Barbara Novak nach dem Eurovision Song Contest
für die Mega-Show selbst inszenierten, stehen jetzt Hunderte
Sportler, Nachwuchstalente und Vereine vor dem Verlust ihrer
Trainingsstätte.“

Die Eisstadthalle wurde für den ESC außer Betrieb genommen. Jetzt
ist die Kühlanlage beschädigt, die Halle gesperrt und sogar das
endgültige Aus steht im Raum. „Wer sich für Prestigeveranstaltungen
feiern lässt, trägt auch die Verantwortung dafür, dass danach wieder
ordentliche Verhältnisse herrschen. Sich feiern lassen allein reicht
nicht“, stellt Guggenbichler klar.

Es sei völlig inakzeptabel, dass Eishockeyvereine, Eiskunstläufer
und hunderte Kinder ihre Trainingsmöglichkeiten verlieren, weil die
Stadtregierung Prestigeveranstaltungen über den Breitensport stellt.

Für den Wirtschaftssprecher steht fest: „Die Stadt Wien muss die
vollständige Sanierung der Eisstadthalle garantieren und den
Ganzjahresbetrieb rasch wieder ermöglichen. Alles andere ist ein
sportpolitischer Offenbarungseid.“

Auch der ORF steht in der Verantwortung. „Der ORF hat die
Stadthalle für den Eurovision Song Contest angemietet. Entstandene
Schäden sind vom Mieter zu ersetzen. Die Wiener haben Anspruch auf
vollständige Transparenz darüber, was während der Vorbereitungen
passiert ist und wer die Verantwortung trägt.“

Abschließend kündigt Guggenbichler eine entsprechende Anfrage an
Stadträtin Novak an und fordert eine rasche Aufklärung: „Die Wiener
Bevölkerung hat ein Recht zu erfahren, wie es zu dieser Situation
kommen konnte, welche Schäden tatsächlich entstanden sind und wann
die Eisstadthalle wieder öffnet. Die Sportvereine dürfen nicht die
Opfer der Prestige- und Eventpolitik der Wiener Stadtregierung
werden.“