St. Pölten (OTS) – Winzer Willi Opitz aus Illmitz im Burgenland wehrt
sich als erster in
Österreich gegen billige Fernostkopien seiner Weine, die er
international bis in die USA und ins britische Königshaus vertreibt.
Er hat sich dafür mit dem weltweiten Marktführer für
Sicherheitstechnologie aus Deutschland zusammengetan, um seine
Weinetiketten fälschungssicher zu machen, nachdem bereits Fälschungen
aufgetaucht sind. International arbeitet das Sicherheitsunternehmen
auch immer häufiger mit landwirtschaftlichen Betrieben zusammen, denn
auch mit Saatgut und Düngemitteln drängen Fälscher und Kopisten auf
den europäischen Markt. In Österreich wird der Schaden, der durch
Fälschungen und Produktpiraterie allgemein entsteht, auf 800
Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Die Umsatzeinbußen für die
Unternehmen liegen bei rund 61 Millionen und das gefährdet auch
Arbeitsplätze. In Österreich wird in der AGES, der Agentur für
Gesundheit und Ernährungssicherheit vorgegangen, um Lebensmittel auf
ihre Sicherheit, Herkunft und Echtheit, vom Honig bis zum Erdapfel,
zu untersuchen, wie „Land und Leute“ zeigt.
Weitere Themen von „Land und Leute“ am 21. März:
Engagierte Wirtshausrettung
Besonderen Einsatz zeigen vier Menschen im Kärntner Mölltal, die
sich zusammengeschlossen und gemeinsam ein Wirtshaus mit Stadl aus
dem 16. Jahrhundert gekauft und wiederbelebt haben. Sie haben so den
Abbruch des historischen Hauses verhindert und tragen zur
Dorfbelebung bei.
Vorsorge am Hof
Wetterextreme treffen zuerst meist die Landwirtschaft. Zudem
hängt auch die Seuchengefahr wie ein Damoklesschwert über den
Betrieben mit Tierhaltung. Das „Land und Leute“-Team hat sich auf
einem Bauernhof in der Steiermark angesehen, welche Maßnahmen
vorsorglich getroffen werden.
Kraft der Krenwurzel
Für unsere Serie „Genial gekocht – nachhaltig versorgt“ besuchen
wir Familie Gasper in Kirchberg an der Raab in der Steiermark, die
seit über 30 Jahren Kren produziert. Das „Penicillin des Gartens“,
wie der Kren auch genannt wird, wird hier erforscht und köstlich
verarbeitet.
Die Herrgottschnitzer
Das Grödnertal in Südtirol ist bekannt für seine traditionellen
Holzschnitzer. Heute wie damals werden hier besondere Holzreliefs,
Krippen und religiöse Skulpturen in Handarbeit gefertigt.
Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer




