Salzburg (OTS) – Nachdem bei der Greenpeace-Erfolgskampagne
„Österreichs 9
Betonschätze“ im vergangenen Jahr der Mozartplatz in Salzburg als
einer der Plätze nominiert wurde, der dringend grüner werden muss,
macht die Salzburger Stadtregierung jetzt Nägel mit Köpfen: Der
Mozartplatz wird teilweise entsiegelt und begrünt. Greenpeace begrüßt
diese Initiative und überreicht der Stadtregierung anlässlich dazu
den Preis der letztjährigen Kampagne, einen Goldenen Presslufthammer,
als Zeichen der Veränderung. Greenpeace fordert Stadtregierungen in
ganz Österreich auf, diesem Beispiel zu folgen, ihre Zentren zu
entsiegeln und mehr Platz für Mensch und Natur zu schaffen.
Melanie Ebner, Expertin für Bodenschutz bei Greenpeace
Österreich, erklärt dazu: „Mit etwas Mut zur Veränderung können wir
unsere Städte in echte Wohlfühlorte verwandeln: Bäume, Sträucher und
Wildblumen helfen nicht nur tierischen Stadtbewohnern, sondern
bringen auch Abkühlung, ein besseres Klima und saubere Luft für uns
Menschen. Wo Menschen sich mehr “Grün” wünschen, müssen Städte und
Gemeinden Beton aufbrechen und mehr Platz für Natur schaffen.“
Der Mozartplatz in Salzburg wird durch Bäume und Stauden-
Blühbeete begrünt und ökologisch aufgewertet. Diese funktionieren als
wertvolle urbane “Trittsteinbiotope”: Sie dienen Vögeln und Insekten
als dringend benötigte Zwischenstation und Rastplatz im dicht
bebauten Stadtgebiet. Zudem werden der Asphalt und Beton durch helle
Pflastersteine ersetzt. Diese heizen sich in den Sommermonaten
weniger auf und beugen so Hitzeinseln vor.
Besonders in Innenstädten und historischen Altstädten wird von
politischer Seite oft behauptet, dass tiefgreifende
Begrünungsmaßnahmen nicht möglich seien. Salzburg beweist nun das
Gegenteil. Wenn der politische Wille da ist, ist es möglich, auch in
historischen Zentren Platz für mehr Grün zu schaffen. Das nützt nicht
nur der Artenvielfalt, sondern verbessert auch die
Aufenthaltsqualität. Kühlender Schatten von Bäumen schützt Menschen
vor der zunehmenden Hitze und schafft eine angenehmere Atmosphäre.
Ebner: „Tausende Menschen haben im Vorjahr bei der Greenpeace-
Initiative ‚Österreichs 9 Betonschätze‘ über jene Plätze abgestimmt,
die am dringendsten begrünt werden müssen. Die Stadt Salzburg kommt
dem Wunsch der Bevölkerung nun nach und setzt damit ein wunderbares
Zeichen. Stadtregierungen sollten diesem Salzburger Vorbild folgen!“
Im Zuge der Greenpeace-Initiative “Österreichs 9 Betonschätze”
wurde 2025 ein Sieger für jedes Bundesland gekürt. Im Burgenland,
Niederösterreich und Salzburg wurde der Preis bereits persönlich
überbracht. In Kärnten, Vorarlberg, Oberösterreich, Wien, Steiermark,
Tirol wurde die Greenpeace-Einladung zu einem persönlichen Gespräch
mit feierlicher Übergabe des “Goldenen Presslufthammers” bis heute
nicht genutzt.
Bildmaterial: https://bit.ly/4vRAUXs
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Gemeinwohl orientierte Organisation setzt sich Greenpeace konsequent
für den Schutz der Natur und des Klimas ein. Wir zeigen jetzt auf,
wie wir unsere Städte ökologischer gestalten, so dass sie auch in
Zukunft lebenswert bleiben.





