Eferding/Linz (OTS) – Trockenheit, Hitze und hoher Schädlingsdruck
haben die Erntemengen
bei Kartoffeln und weiteren Gemüsearten deutlich reduziert. Kleinere
Knollen, Fraßschäden und ein höherer Sortieraufwand verringern
zusätzlich den Anteil der vermarktungsfähigen Ware. efko hält dennoch
an seinen langjährigen Partnerschaften mit der heimischen
Landwirtschaft fest und setzt weiterhin auf Rohwaren aus heimischem
Anbau.

Ihre Beschaffung ist in diesem Erntejahr allerdings deutlich
anspruchsvoller und aufwendiger. Damit heimisches Gemüse auch künftig
in Österreich angebaut und verarbeitet werden kann, braucht es
wirtschaftlich tragfähige Bedingungen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette. „ Wer auch künftig heimisches Gemüse im Regal
will, muss die Voraussetzungen dafür schaffen, dass es in Österreich
angebaut und verarbeitet werden kann. Wetterextreme werden den
Gemüseanbau weiter fordern. Gleichzeitig müssen heimische
Verarbeitungsbetriebe im internationalen Wettbewerb bestehen können.
Faire Bedingungen und Preise entlang der gesamten Wertschöpfungskette
sind deshalb eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit “, so
Thomas Krahofer.