Wien (OTS) – Die Gleichbehandlungsanwaltschaft stützt sich in ihrer
Vernetzung
stark auf zivilgesellschaftliche Organisationen. Sie dienen als
Brückenbauer:innen zu verschiedenen Zielgruppen und bedienen viele
Themen von hoher Relevanz – sie sind somit wesentlich für eine
funktionierende Demokratie. So ist ZARA – Zivilcourage und
Antirassismus-Arbeit eine unabdingbare Ressource für Menschen, die
von Hass im Netz und Rassismus betroffen sind.
Umso besorgter nimmt die Gleichbehandlungsanwaltschaft deswegen
die aktuellen Entwicklungen wahr. „NGOs sind von großer Bedeutung,
wenn es darum geht, Betroffenen einen Zugang zum Recht zu schaffen.
Sie beraten, sie unterstützen, sie klären auf. Jede einzelne NGO ist
ein wichtiges Puzzleteil in der Bekämpfung von Diskriminierung“,
unterstreicht Sandra Konstatzky, Leiterin der
Gleichbehandlungsanwaltschaft.
Erst Ende März hat die Agentur der Europäischen Union für
Grundrechte (FRA) einen Bericht über die Funktion der
Zivilgesellschaft für eine funktionierende Demokratie veröffentlicht,
der diese Sorgen teilt. Sie kommt darin zum Schluss, dass
zivilgesellschaftlichen Organisationen eine zentrale Rolle im Umgang
mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen und bei der Einhaltung
von Grundrechten zukommt. Gleichzeitig verzeichnet die FRA einen
Anstieg von Angriffen, rechtlichen Hürden und mangelnder finanzieller
Unterstützung von zivilgesellschaftlichen Organisationen.





