Traiskirchen/Wien (OTS) – Das Pharma-Startup Complex Pharmaceuticals
startet den Bau eines
hochmodernen Produktionswerks in Traiskirchen bei Wien. Ab Ende 2026
werden hier – unter höchsten Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards
– Arzneimittel sekundär verpackt und hergestellt. Bis 2028 entstehen
über 60 neue Arbeitsplätze.
Engpässe bei Medikamenten zeigen: Europa braucht neue Strukturen
in der Pharmaindustrie. „ Unser Ziel ist es, Produktionskompetenz
zurück nach Europa zu holen und die Versorgungssicherheit nachhaltig
zu stärken “, erklärt Christoph Reinwald , General Manager von
Complex Pharmaceuticals.
Zwtl.: Produktionskompetenz zurück nach Europa holen
Den ersten Meilenstein dafür legte er mit der Gründung des
Unternehmens Complex Pharmaceuticals. Im Herbst letzten Jahres
präsentierte Reinwald sein Management-Team. Jetzt verkündet das
Unternehmen den Baustart für ein hochmodernes und nachhaltig
ausgerichtetes Produktions- und Verpackungszentrum in Traiskirchen
bei Wien.
„ Mit unserem Werk in Traiskirchen wollen wir einen nachhaltig
wachsenden, technologisch führenden Standort aufbauen, der
Entwicklung, Produktion und Skalierung innovativer Lösungen vereint
“, erklärt Reinwald.
Zwtl.: Mehr als 60 neue Arbeitsplätze bis 2028
Dafür braucht es qualifiziertes Personal. Im heurigen Jahr werden
20 Mitarbeitende für die Aufbauphase sowie Inbetriebnahme gesucht,
mit dem Produktionsstart 2027 weitere 25 Mitarbeitende. Bis 2028 ist
aufgrund des stetigen Kapazitätsausbaus ein Anstieg auf über 60
Mitarbeitende vorgesehen. „ Wir suchen engagierte Köpfe sowohl für
die Produktion, das Lager, das operative Qualitätsmanagement sowie
unser Headquarter in Wien “, berichtet Reinwald.
Die Fertigstellung des Umbaus ist im Juni 2026 geplant. Die
Maschinen werden im Juli angeliefert und montiert. Laut Plan soll die
Inbetriebnahme der ersten Linie der Verpackungsproduktion Ende des
Jahres erfolgen, Anfang 2027 startet dann die Produktion von
Arzneimitteln im Lohnauftrag. Neben Ampullen und Vials werden auch
Infusion Bags und Injektionspens als Kühl- und Ambient-Ware
hergestellt. Die Anlagen von Uhlmann, dem weltweit führenden
Systemanbieter für die Verpackung von Pharmazeutika, erlauben dabei
schnelle Wechsel zwischen Produkten und Chargengrößen – von
Studienpräparaten bis hin zu Großchargen.
Zwtl.: Nachhaltigkeit als fester Bestandteil der Firmenphilosophie
Die Wahl des Standorts basiert auf mehreren Faktoren: Neben der
ausgezeichneten Verkehrsanbindung und der Nähe zu Wien, die
effiziente Logistikprozesse sicherstellt, erfüllt das Gebäude mit
seiner modernen, nachhaltigen Ausstattung die Anforderungen an eine
energieeffiziente und ressourcenschonende Produktion: Photovoltaik,
Smart Meter, E-Ladestationen, LED-Beleuchtung und intelligente Heiz-
und Kühlsysteme reduzieren Emissionen. Alle Prozesse werden im Rahmen
eines laufenden Monitorings überwacht und optimiert – mit messbaren
Ergebnissen wie weniger Abfall, höhere Prozesssicherheit und
planbarer Energieverbrauch. Das gilt auch für die Verpackungen:
recycelbare Materialien und flexible Umstellungen zwischen Karton-
und Kunststofftrays minimieren den Ressourcenverbrauch. Auf diese
Weise sollen die standortbezogenen Emissionen bis 2030 um mehr als 40
Prozent gesenkt, über 99 Prozent der Abfälle recycelt und die
Nutzungsdauer von Maschinen auf über 20 Jahre verlängert werden.
Zwtl.: Startschuss für verantwortungsvolle Pharmaproduktion
„ Wir wollen effiziente, nachhaltige Prozesse entlang der
gesamten Wertschöpfungskette etablieren “, erklärt Reinwald seine
zukunftsweisenden Ambitionen. „ Unser Standort soll dadurch zum
Vorreiter für verantwortungsvolle Pharmaproduktion in Europa werden
“.
Durch die langfristige Investition in den Standort soll dieser
eine Hochburg für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit sein und
einen messbaren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung, zur
technologischen Entwicklung und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts
Österreich leisten.




