Bundesheer: 122 Offiziersanwärter starten ihre Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie

Wien (OTS) – Mit insgesamt 117 österreichischen Offiziersanwärtern
sowie fünf
Offiziersanwärtern aus Bosnien und Herzegowina startet an der
Theresianischen Militärakademie einer der stärksten Jahrgänge seit
mehreren Jahrzehnten. Unter den insgesamt 122 Offiziersanwärtern
befinden sich sieben Frauen – sechs aus Österreich und eine aus
Bosnien und Herzegowina. Darüber hinaus absolvieren zwei
Zivilistinnen ihre weiterführende Ausbildung an der Militärakademie.
Nach der Aufnahme beginnen die angehenden Führungskräfte nun ihre
rund dreijährige Offiziersausbildung.

Die Mehrheit der Offiziersanwärter rückte bereits im September
2025 zum Grundwehrdienst ein und entschied sich anschließend für die
“Einjährig-Freiwilligen-Ausbildung“ im Bundesheer sowie die
Offizierslaufbahn. Rund 20 Prozent des Jahrgangs sind Quereinsteiger,
die nun den Weg zum Berufsoffizier einschlagen. Mit 117
österreichischen Offiziersanwärtern verzeichnet das Bundesheer den
stärksten Jahrgang seit Mitte der 1980er-Jahre. Damals wurden im Jahr
1984 insgesamt 123 Offiziersanwärter aufgenommen. Die Entwicklung
unterstreicht den deutlichen Aufwärtstrend der vergangenen Jahre:
Während 2019 lediglich 30 Offiziersanwärter ihre Ausbildung begannen,
stieg ihre Zahl kontinuierlich über 52 im Jahr 2020, 64 im Jahr 2021,
75 im Jahr 2022, 80 im Jahr 2023, 77 im Jahr 2024 und 80 im Jahr 2025
auf den heutigen Höchststand seit Jahrzehnten.

Den Offiziersanwärtern steht nun eine rund dreijährige Ausbildung
an der Theresianischen Militärakademie bevor, die mit der
Ausmusterung zum Leutnant abschließt. Dabei absolvieren 97 Teilnehmer
den Bachelorstudiengang „Militärische Führung“ sowie 27 den
Studiengang „Militärische Informations- und
Kommunikationstechnologische Führung“. Ergänzt werden die sechs
Studiensemester durch Truppenoffizierslehrgänge und militärische
Ausbildungsabschnitte. Die Ausbildung vermittelt neben militärischer
Fachkompetenz insbesondere Führungs-, Kommunikations- und
Organisationsfähigkeiten und bereitet die künftigen Offiziere auf
nationale wie internationale Einsätze sowie auf verantwortungsvolle
Führungsaufgaben vor.

„Der starke Jahrgang zeigt, dass sich wieder mehr junge Menschen
bewusst für eine Offizierslaufbahn im Bundesheer entscheiden und
Verantwortung für die Sicherheit Österreichs übernehmen wollen. Das
ist ein wichtiges Signal für die Zukunft unserer Streitkräfte“,
betont Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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