Boehringer Ingelheim RCV wächst deutlich und stärkt Position in Humanpharma und Tiergesundheit

Wien (OTS) – – Erlöse aus Humanpharma und Tiergesundheit steigen um
8,6 % auf EUR
1,588 Mrd.

– Humanpharma wächst um 7,8 % auf EUR 1,346 Mrd.

– Rund 7,9 Millionen Patient*innen versorgt

– Tiergesundheit legt um 13,2 % auf EUR 242,3 Mio. zu

– Mitarbeiterstand per 31.12.2025: 5.377, davon 3.464 in Österreich

Boehringer Ingelheim RCV (Regional Center Vienna) hat im
Geschäftsjahr 2025 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Die Erlöse der
Geschäftsbereiche Humanpharma und Tiergesundheit stiegen um 8,6 % auf
EUR 1.588,0 Mio. (2024: EUR 1.461,8 Mio.).

Der Bereich Humanpharma entwickelte sich erneut positiv und wuchs
um 7,8 % auf EUR 1.345,8 Mio. (2024: EUR 1.247,8 Mio.). Insgesamt
erreichte Boehringer Ingelheim RCV im Jahr 2025 rund 7,9 Millionen
Patient*innen mit seinen Therapien.

Die Umsatzerlöse der Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG, die
zusätzlich zu Humanpharma und Tiergesundheit auch biopharmazeutische
Produktion sowie Forschungsaktivitäten umfassen, stiegen auf EUR
2.476 Mio. (2024: EUR 2.156 Mio.), was einem Plus von 14,8 %
entspricht. Positiv wirkt sich hier das Auslaufen von Einmaleffekten
aus. Nach geringeren Umsatzerlösen und Gewinnen im Geschäftsjahr 2024
zeigte 2025 wieder eine normalisierte und zugleich klar positive
Entwicklung.

„Wir blicken auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück
und haben unsere Planungen sogar übertroffen. Nun richten wir unseren
Fokus darauf, neue Produkte – die in anderen Regionen bereits
zugelassen sind – auch den Patientinnen und Patienten im RCV rasch
zugänglich zu machen“, sagt Pavol Dobrocky, Generaldirektor des
Boehringer Ingelheim RCV.

Das Regional Center Vienna verantwortet neben Österreich mehr als
30 weitere Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie in Zentralasien,
Israel und der Schweiz. In der gesamten Region beschäftigte das RCV
per 31.12.2025 5.377 Mitarbeitende (2024: 4.940). Davon waren in
Österreich 3.464 Personen aus 58 Nationen tätig (2024: 3.451).

Zwtl.: Humanpharma Wachstumstreiber

Im Bereich Humanpharma konnte Boehringer Ingelheim RCV seine
Erlöse um 7,8 % auf EUR 1.345,8 Mio. steigern. Im Jahr 2025 setzte
Jardiance®, zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, chronischer
Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und der chronischen Nierenkrankheit,
mit einem Plus von 23,8 % seinen Wachstumskurs in der RCV-Region
fort. Ebenso verzeichnete das Therapiegebiet der seltenen
Atemwegserkrankungen erneut deutliche Zuwächse. Ofev®, ein
Tyrosinkinaseinhibitor zur Behandlung chronisch-fibrosierender
Lungenerkrankungen, konnte um 20,3 % zulegen.

Schließlich blickt das Unternehmen beim Lytics-Portfolio auf ein
äußerst erfolgreiches Jahr zurück: Metalyse® ist mittlerweile in
allen Schlaganfallzentren des Landes erhältlich und gewährleistet so
einen zeitnahen Zugang zu lebensrettenden Behandlungen. Rückläufig
waren die Umsätze bei älteren, nicht mehr patentgeschützten
Produkten, wie dem Blutgerinnungshemmer Pradaxa®.

Zwtl.: Tiergesundheit mit zweistelligem Wachstum

Der Geschäftsbereich Tiergesundheit setzte seinen beachtlichen
Wachstumskurs fort. Die Erlöse stiegen um 13,2 % auf EUR 242,3 Mio. (
2024: EUR 214,0 Mio.). Dies ist sowohl auf einen insgesamt wachsenden
Markt als auch auf weitere Marktanteilsgewinne zurückzuführen. Mit
Ausnahme des Geflügelsegments, in dem die Umsätze leicht unter dem
Vorjahresniveau lagen, verzeichnete das Unternehmen in allen anderen
Bereichen – Kleintier, Schwein und Rind – ein starkes Wachstum.

Getrieben wurde diese positive Entwicklung insbesondere durch
BulTaVo 3® zum Schutz vor der Blauzungenkrankheit bei Rindern in der
Schweiz und in Österreich. NexGard®, NexGard SPECTRA® und NexGard®
Combo, Antiparasitika für Hunde & Katzen, bleiben weiterhin unsere
umsatzstärkste Produktfamilie und behaupten ihre führende Position im
bedeutendsten Marktsegment.

Zwtl.: Biopharmazie

Im Jahr 2025 erreichten die biopharmazeutischen
Produktionsanlagen in Wien die geplanten Produktionsziele und
festigten damit die Rolle des Standorts als Auftragsfertiger
innerhalb des Unternehmensverbunds. Inspektionen durch die AGES sowie
durch Behörden aus Südkorea und der Türkei wurden ebenso erfolgreich
abgeschlossen wie mehrere Kunden-Audits. In der mikrobiellen
Produktion gleichermaßen wie in der Zellkultur-Produktion haben
Prozessoptimierungen und stabile Erfolgsraten die wirtschaftliche
Gesamtleistung positiv beeinflusst.

Zwtl.: Forschungspipeline

Im Bereich der Onkologie zeigte das Unternehmen 2025 erneut seine
starke Innovationskraft. Mehrere vielversprechende Forschungsprojekte
wurden erfolgreich in die Entwicklungsphase überführt und stärken
damit nachhaltig die langfristige Forschungspipeline des Konzerns.
Diese neuen Medikamentenkandidaten werden 2026 und 2027 in die
klinische Erprobung eintreten und markieren einen bedeutenden Schritt
auf dem Weg zu zukünftigen Therapieoptionen für Patient*innen mit
Krebs.

Noch 2026 steht geplanterweise die Zulassung und Markteinführung
von Nerandomilast bevor. Drei weitere Produktlaunches von
Zongertinib, Obrixtamig und Vicadrostat+Empagliflozin könnten 2028 zu
einem Jahr der Produkteinführungen werden lassen.

Zwtl.: Ausblick auf 2026

„Makroökonomische Einflüsse werden 2026 zu einem herausfordernden
Jahr machen. Dennoch sind wir gut aufgestellt, um diese
Herausforderung zu meistern“, blickt Pavol Dobrocky zuversichtlich
ins neue Jahr. Das Management erwartet eine stabile Umsatzentwicklung
und will sich konsequent auf die Markteinführung neuer Produkte
vorbereiten.

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