Wien (OTS) – Das Bundesministerium für Inneres (BMI) zieht eine
positive Bilanz
über das Sportjahr 2025 im Spitzensport- und Leistungssportkader. Die
Athletinnen und Athleten der Polizei überzeugten national wie
international mit herausragenden Leistungen, zahlreichen
Medaillenerfolgen und einer breiten sportlichen Aufstellung.
Gleichzeitig markiert die Erstreckung des Spitzensporterlasses auf
den Behindertensport einen wichtigen Meilenstein.
„Die Spitzensportlerinnen und -sportler sind ein Aushängeschild
für die Polizei und machen mit Erfolgen im In- und Ausland auf sich
aufmerksam“, sagt Innenminister Gerhard Karner. „Dass sie neben ihren
Spitzensportkarrieren auch eine hochwertige fünfjährige Ausbildung
zur Polizistin oder zum Polizist absolvieren, ist ein Gewinn für sie
selbst, aber auch für die gesamte Polizeifamilie.“
Spitzensportkader – breite Aufstellung und gezielte Förderung
Im Kalenderjahr 2025 wurden 72 Polizeispitzensportlerinnen und –
sportler im Regelsport gefördert, darunter 41 Männer und 31 Frauen.
25 Athletinnen und Athleten waren im Sommersport, 47 im Wintersport
aktiv. Insgesamt umfasste der Spitzensportkader 25 Sportarten, von
Ski Alpin, Biathlon und Rodeln über Judo, Jiu-Jitsu und Karate bis
hin zu Rudern, Schwimmen und Triathlon.
Die Sportlerinnen und Sportler verteilen sich auf alle
Bundesländer, mit Schwerpunkten in Salzburg und Tirol (je 19 Personen
). 34 Athletinnen und Athleten befanden sich noch in Ausbildung, 38
haben diese bereits abgeschlossen, davon zehn erfolgreich im Jahr
2025.
2025 wurden zwei neue, fertig ausgebildete Exekutivbedienstete in
den Spitzensportkader aufgenommen. Gleichzeitig schieden 16 Personen
aus dem Kader aus, wobei ein Teil den Dienst auf regulären
Dienststellen aufnahm, andere ihre Ausbildung abschlossen oder die
Polizei verließen.
Behindertensport erstmals Teil des Spitzensportkaders
Erstmals wurde der Spitzensporterlass auf den Behindertensport
ausgeweitet. Drei Athletinnen und Athleten (zwei Frauen, ein Mann)
wurden 2025 neu aufgenommen und gefördert. Derzeit umfasst der
Behindertensportkader drei Sportarten: Para-Ski Alpin, Para-Cycling
und Gehörlosen-Tischtennis. Diese Öffnung unterstreicht das
Bekenntnis des Bundesministeriums für Inneres zu Inklusion und
Chancengleichheit im Spitzensport.
Medaillenbilanz 2025
Die Athletinnen und Athleten des BMI-Spitzensportkaders erzielten
2025 herausragende internationale Erfolge:
–
23 Medaillen bei Welt-, Para- und Juniorenweltmeisterschaften (
fünf Gold-, acht Silber-, zehn Bronze-Medaillen),
–
vier Medaillen bei Europameisterschaften (einmal Gold, dreimal
Bronze),
–
79 Medaillen in Weltcupbewerben (40 x Gold, 18 x Silber, 21 x
Bronze),
–
fünf Gesamt-Weltcupsiege sowie sechs weitere Top-3-Platzierungen.
Insgesamt nahmen 46 Polizeispitzensportlerinnen und -sportler an
19 Weltmeisterschaften teil, darunter zwei Para-Weltmeisterschaften
und eine Junioren-WM.
Größte sportliche Erfolge
Zu den sportlichen Highlights des Jahres 2025 zählen unter
anderem:
–
zwei Weltmeistertitel im Para-Ski Alpin (Riesentorlauf und Slalom
) durch Veronika Aigner mit Guide Elisabeth Aigner,
–
Weltmeistertitel im Ski Alpin Riesentorlauf durch Raphael Haaser,
–
Junioren-Weltmeistertitel im Biathlon Sprint durch Anna Andexer,
–
Europameistertitel im Rudern (Leichtgewichts-Einer) durch Lara
Tiefenthaler,
–
Weltmeistertitel im Thaiboxen durch Stella Hemetsberger.
Leistungssportkader – stabile Struktur und nationale Erfolge
Der BMI-Leistungssportkader umfasste 2025 zwölf berufsbezogene
Sportarten. Von 116 möglichen Kaderplätzen waren 113 besetzt (31
Frauen, 82 Männer). Die Zusammensetzung blieb über das Jahr hinweg
weitgehend stabil.
Auf nationaler Ebene errangen die Athletinnen und Athleten 16
Gold-, sieben Silber- und drei Bronzemedaillen bei österreichischen
Staatsmeisterschaften. International konnten unter anderem vier
Bronzemedaillen bei Europäischen Polizeimeisterschaften, zwei
Weltmeistertitel sowie ein Vizeeuropameistertitel erzielt werden. Ein
besonderer Teamerfolg war die Bronzemedaille der Damen-
Fußballmannschaft bei der EPM.




