Bau

Bauernbund ad Schmiedlechner: Totschnig arbeitet an Lösung statt an Schlagzeilen

Wien (OTS) – Die jüngsten Vorwürfe von FPÖ-Agrarsprecher Peter
Schmiedlechner zur
Sikawild-Problematik entbehren jeder Grundlage und lassen wesentliche
Fakten außer Acht. Österreich hat sich bereits 2025 auf europäischer
Ebene gegen die Aufnahme des Sikawilds in die Liste invasiver
gebietsfremder Arten ausgesprochen. Nachdem dafür auf EU-Ebene keine
ausreichende Mehrheit erreicht werden konnte, arbeitet
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gemeinsam mit den
betroffenen Betrieben und ihren Interessenvertretungen an einer
rechtlich tragfähigen Ausnahme.

„Wer selbst erst aufspringt, wenn die Lösung längst in Arbeit ist,
sollte anderen nicht ‚Hinterherlaufen‘ vorwerfen. Minister Totschnig
hat sich deutlich gegen die Aufnahme des Sikawilds in die EU-Liste
invasiver gebietsfremder Arten ausgesprochen und arbeitet längst an
einer rechtssicheren Ausnahme für die betroffenen Betriebe“, betont
Bauernbund-Direktorin Mag. Corinna Weisl.

Konkrete Lösung für betroffene Betriebe

Die Vorbereitungen für die Ausnahmeregelung laufen. Gemeinsam mit dem
Bundesverband österreichischer Wildhalter wurden die betroffenen
Betriebe erfasst. So haben sich mit 203 Betrieben erfreulich viele
Betriebe gemeldet, die von der Ausnahmeregelung profitieren wollen.
Bis Ende September wird der Antrag an die Europäische Kommission
übermittelt, eine Entscheidung hat innerhalb von 60 Tagen zu
erfolgen. Das Landwirtschaftsministerium setzt sich auf europäischer
Ebene dafür ein, dass die Sikawildhaltung auf den heimischen
Betrieben auch künftig möglich bleibt.

„Jetzt, wo eine Lösung in Sicht ist, stellt Peter Schmiedlechner
Forderungen auf, an denen längst gearbeitet wird. Unsere Bäuerinnen
und Bauern brauchen keine politischen Zurufe, sondern eine Lösung,
die rechtlich hält und ihnen Sicherheit gibt. Genau dafür setzt sich
Norbert Totschnig mit ganzer Kraft ein“, so Weisl abschließend.