Wien (OTS) – Fahrerassistenzsysteme in Autos wurden in den
vergangenen Jahren
stark ausgebaut. Ziel ist es, die Sicherheit und den Komfort beim
Fahren zu erhöhen. Doch wie stehen Autofahrer:innen dazu? Kennen und
nutzen sie diese Systeme überhaupt? Diesen Fragen ist AutoScout24 in
einer Umfrage unter 500 österreichischen Autofahrer:innen
nachgegangen, die im April von Innofact durchgeführt wurde.
Die Ergebnisse zeigen: Frauen nutzen die angebotenen
Assistenzsysteme im Durchschnitt häufiger als Männer. Auch Personen
im Alter zwischen 30 und 50 Jahren greifen verstärkt darauf zurück.
Eher skeptisch zeigen sich hingegen junge Autofahrer:innen bis 29
Jahre sowie die Generation 50+. Grundsätzlich möchte eine deutliche
Mehrheit selbst darüber entscheiden, ob Assistenzsysteme im Fahrzeug
dauerhaft aktiviert sind oder nicht.
Rund ein Drittel der befragten Autobesitzer:innen freut sich über
technische Neuerungen und Weiterentwicklungen bei Assistenzsystemen.
Sie vertrauen darauf, dass diese zuverlässig funktionieren und die
Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Ebenso viele empfinden
verpflichtende Assistenzsysteme jedoch als Einschränkung der
individuellen Fahrweise (33 Prozent). Zudem haben 28 Prozent das
Gefühl, dadurch teilweise die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu
verlieren. Etwa ein Viertel würde sich – wenn möglich – für ein Auto
mit weniger verpflichtenden Assistenzsystemen entscheiden. Einig ist
sich die Mehrheit von 64 Prozent darin, selbst bestimmen zu wollen,
ob die Systeme permanent aktiv sind oder nicht.
Zwtl.: Bekannt, aber nicht immer genutzt
Assistenzsysteme wie Einparkhilfe mit Sensoren, Tempomat,
Regensensor, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Spurhalteassistent,
Parkassistent, Geschwindigkeitswarner, adaptiver Tempomat und
Notbremsassistent sind mehr als 90 Prozent der Befragten bekannt.
Allerdings nutzen deutlich weniger Personen diese Funktionen
regelmäßig im Alltag.
Am beliebtesten ist der Regensensor, den zwei Drittel der
Befragten positiv bewerten. Es folgt der Tempomat (Cruise Control),
der insbesondere bei Frauen (73 Prozent) großen Anklang findet – bei
Männern nutzt ihn nur gut jeder Zweite (56 Prozent). Auch
Einparkhilfen mit Sensoren und Kamera sowie automatisches Licht
werden von einer Mehrheit der Österreicher:innen gerne verwendet. Bei
den übrigen genannten Funktionen liegt die Nutzung bei etwa 40 bis 50
Prozent. Viele kennen diese Systeme zwar, verwenden sie jedoch nicht
regelmäßig.
Weitere Assistenzsysteme wie Kollisionswarnsystem,
Aufmerksamkeitswarner, Totwinkelassistent, Spurverlasswarner,
Autobahnassistent und Verkehrszeichenerkennung sind über 80 Prozent
der österreichischen Autofahrer:innen bekannt. Lediglich der
Stauassistent ist weniger verbreitet. Allerdings bewertet nur rund
ein Drittel der Befragten Systeme wie Spurverlasswarner,
Verkehrszeichenerkennung, Aufmerksamkeitswarner oder
Totwinkelassistent als hilfreich. Noch geringer fällt die Zustimmung
zum Autobahnassistenten (23 Prozent), Parkassistenten (22 Prozent)
und Stauassistenten (16 Prozent) aus.
Über die Umfrage:
*Die Innofact AG hat im März 2026 für die Umfrage im Auftrag von
AutoScout24 525 österreichische Autobesitzer:innen
bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht
quotiert befragt.





