ARBÖ: Tanken in Österreich kann sich auszahlen

Wien (OTS) – Nachdem die Treibstoffpreise aufgrund des
Nahostkonflikts
zwischenzeitlich auf 2 Euro pro Liter und mehr gestiegen sind, hat
sowohl der Rohölpreis als auch die Preise an den Zapfsäulen in den
vergangenen Tagen massiv nachgegeben: Derzeit kosten ein Liter Diesel
1,73 Euro und ein Liter Super 95 1,68 Euro, und damit so viel wie
Anfang März 2026.

Gerade für die Urlaubsfahrt kann sich ein Blick auf die
Treibstoffpreise daher auszahlen, denn Tanken ist in Österreich
derzeit wieder günstiger als beispielsweise in Italien (Diesel: 1,89
Euro, Super 95: 1,81 Euro), Frankreich (Diesel: 1,87 Euro, Super 95:
1,94 Euro) oder Deutschland (Diesel: 1,76 Euro, Super 95: 1,90 Euro).
Günstiger ist der Treibstoff hingegen in Tschechien (Diesel: 1,45
Euro, Super 95: 1,59 Euro), Slowenien (Diesel: 1,68 Euro, Super 95:
1,58 Euro) und Kroatien (Diesel: 1,66 Euro, Super 95: 1,61 Euro). „Es
macht sich auf jeden Fall bezahlt, vor der Abfahrt die
Treibstoffpreise im Urlaubsland zu checken. Strategisches Tanken auf
dem Weg ins Feriendomizil lohnt sich angesichts der unterschiedlich
hohen Spritpreise in diesem Jahr besonders“, rät ARBÖ-Pressesprecher
Sebastian Obrecht. Weniger Gedanken müssen sich hingegen E-Autonutzer
machen, die mit der ARBÖ-E-Klubkarte laden: In Europa fallen keine
Roaminggebühren an, daher kostet die Ladung je nach Tarifmodell
gleich viel wie in Österreich.

Der ARBÖ empfiehlt generell, eine Reise mit dem Pkw gut zu planen
und die Route mit den Tank- und Ladestopps auf der zu fahrenden
Strecke festzulegen. Denn auch im Ausland gibt es – wie in Österreich
– regionale Unterschiede: In typischen Touristengegenden, großen
Städten und auch auf Autobahnen und Schnellstraßen ist Sprit meist
teurer. Der ARBÖ rät jedoch davon ab, lange Strecken oder größere
Umwege zu billigeren Tankstellen zu fahren. „Dies lohnt sich aufgrund
des zusätzlichen Kraftstoffverbrauchs und wegen des höheren
Zeitaufwands selten. Wenn man in einem Staat mit günstigerem Sprit
als in Österreich unterwegs ist, zahlt es sich natürlich aus, das
Auto vor der Heim- oder Weiterreise noch vollzufüllen“, meint Obrecht
abschließend.