31. Salzburger Bauernherbst in Maria Alm eröffnet

SalzburgerLand (OTS) – Mit einem stimmungsvollen Auftakt hat Maria
Alm in der Region
Hochkönig heute den 31. Bauernherbst landesweit eröffnet. Unter dem
Motto „G’sungen und G’spielt“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen
von Musik, Gesang, gelebtem Brauchtum und geselligem Miteinander.
Seit mehr als drei Jahrzehnten begeistert der Bauernherbst – und gilt
längst als „fünfte Jahreszeit“ im SalzburgerLand.

Rund 4.000 Besucherinnen und Besucher feierten die Eröffnung in
Maria Alm mit. Unter den Ehrengästen waren Landesrat Maximilian
Aigner , Landesbäuerin Claudia Entleitner , Leo Bauernberger (
Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft), Astrid
Steharnig-Staudinger (Geschäftsführerin der Österreich Werbung), der
Wiener Dompfarrer Toni Faber und Skisprung-Olympiasieger Jan Hörl
sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und weitere
Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Landwirtschaft,
Wirtschaft und Volkskultur.

Zwtl.: Großer Festumzug und gelebtes Brauchtum

Den Auftakt bildete ein großer Festumzug durch Maria Alm.
Festlich geschmückte Wägen, Musikkapellen, örtliche Vereine und
Oldtimertraktoren sorgten für ein eindrucksvolles Bild und
präsentierten die Vielfalt der bäuerlichen Kultur und Tradition. Im
Anschluss fand der offizielle Festakt zur Eröffnung des 31.
Salzburger Bauernherbstes statt. Landesrat Maximilian Aigner nahm
dabei den traditionellen Bieranstich vor und gab damit den
Startschuss für einen stimmungsvollen Bauernherbst-Auftakt.

Ab Mittag verwandelte sich der Maria Almer Ortsteil Urchen in
einen lebendigen Treffpunkt für die ganze Familie. Traditionelle
Handwerksvorführungen und regionale Verkaufsstände gaben Einblicke in
die Kultur und das Handwerk der Region. Für Stimmung sorgten
Vorführungen der Schnalzer sowie musikalische Darbietungen von
Gesangsgruppen, Musikgruppen, Chören und Alphornbläsern. Kulinarisch
standen typische Schmankerl und Spezialitäten aus der Region
Hochkönig im Mittelpunkt.

Zwtl.: Olympiasieger Jan Hörl begeistert in Maria Alm

Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Skisprung-Olympiasieger und
SalzburgerLand-Botschafter Jan Hörl . Der gebürtige Pongauer nahm
sich bei einem Meet & Greet Zeit für die Besucherinnen und Besucher.
Autogramme, gemeinsame Fotos und persönliche Begegnungen mit dem
heimischen Skisprungstar begeisterten das Publikum.

Nach der landesweiten Eröffnung in Maria Alm wird bis Ende
Oktober im ganzen SalzburgerLand gefeiert. Insgesamt stehen in 77
Bauernherbst-Orten rund 2.000 Veranstaltungen auf dem Programm.
Almabtriebe und Bauernmärkte, Musikveranstaltungen,
Handwerksvorführungen und kulinarische Feste bringen bäuerliche
Kultur und regionale Traditionen in den kommenden Wochen in die Orte
und Regionen des Landes.

Zwtl.: Eine touristische Erfolgsgeschichte

Seit seiner Premiere 1996 in Obertrum am See hat sich der
Bauernherbst zu einer der größten Brauchtums- und
Veranstaltungsreihen des SalzburgerLandes entwickelt. Die
Nächtigungen in den Herbstmonaten September und Oktober sind von rund
zwei Millionen auf knapp 3,5 Millionen im Jahr 2025 gestiegen – so
viele wie nie zuvor. Auch die Besucherzahlen bei den Bauernherbst-
Veranstaltungen haben sich seit 1996 stark entwickelt: von rund
150.000 auf mittlerweile rund 500.000 Besucherinnen und Besucher.

Rund 14.000 aktive Mitwirkende – darunter Bäuerinnen und Bauern,
Handwerkerinnen und Handwerker, Wirte, Musiker und zahlreiche
Ehrenamtliche – tragen zum Gelingen des Bauernherbstes bei. Eine
besondere Stärke liegt in der engen Verbindung von Landwirtschaft,
Tourismus und regionaler Kultur. 260 Bauernherbst-Wirte und 330
Bauernherbst-Bäuerinnen und -Bauern bieten 2026 in den teilnehmenden
Orten frische, regionale und nachhaltige Produkte sowie typische
Bauernherbst-Schmankerl an.

„Der Bauernherbst ist in mehr als drei Jahrzehnten zu einer Marke
geworden, die weit über die Grenzen des SalzburgerLandes
hinausstrahlt. Seine Stärke liegt in der Authentizität: Gäste
erleben, was unser Land wirklich ausmacht – regionale Produkte, echte
Volksmusik und gelebtes Brauchtum. Der Bauernherbst bringt Menschen
zusammen, verbindet Einheimische und Gäste und macht die Vielfalt
unserer Regionen auf besondere Weise erlebbar. Gleichzeitig stärkt er
die Wertschöpfung vor Ort und hat wesentlich dazu beigetragen, den
Herbst als attraktive Urlaubssaison im SalzburgerLand zu etablieren.
Diese einzigartige Verbindung von bäuerlicher Tradition, Genuss,
Musik und Lebensfreude begeistert heute mehr denn je Menschen aus dem
In- und Ausland“, sagt Leo Bauernberger , Geschäftsführer der
SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft.

Zwtl.: Weitere Stimmen zur Eröffnung

Landesrat Maximilian Aigner : „Der Salzburger Bauernherbst zeigt,
was unser Land ausmacht: gelebte Tradition, regionale Kulinarik,
bäuerliche Kultur und ein starkes Miteinander in den Gemeinden. Wenn
in Maria Alm der 31. Salzburger Bauernherbst eröffnet wird, beginnt
eine besondere Zeit der Dankbarkeit für die Ernte und des gemeinsamen
Feierns. Gerade in einem Jahr, in dem Trockenheit und Wetterextreme
die Ernte besonders herausfordern, spüren wir den Zusammenhalt mit
unseren Bäuerinnen und Bauern umso deutlicher. Sie tragen gemeinsam
mit Vereinen, Musikkapellen und Ehrenamtlichen wesentlich dazu bei,
dass dieses Brauchtum lebendig bleibt und für Einheimische wie Gäste
erlebbar wird.“

Astrid Steharnig-Staudinger , Geschäftsführerin Österreich
Werbung: „Der Bauernherbst ist kein Fest von wenigen, er lebt von
vielen: Was unsere Bäuerinnen und Bauern anbauen, kommt bei den
Wirtinnen und Wirten auf den Tisch, umrahmt von Musik und echtem
Handwerk. Das trägt das SalzburgerLand schon seit über 30 Jahren.
Genau in diesem Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus liegt
die Stärke. Kein Panoramabild, sondern echtes Lebensgefühl, das man
nur gemeinsam schaffen kann.“

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