Wien/Sydney (OTS) – Am kommenden Samstag findet mit der WWF Earth
Hour eine der weltweit
größten Klima- und Naturschutzaktionen bereits zum 20. Mal statt. Mit
der Initiative mobilisiert der WWF Millionen Menschen in über 180
Ländern und rund 7.000 Städten, um die Politik zum stärkerem Schutz
unseres Planeten aufzufordern. Traditionell gehen dafür eine Stunde (
von 20:30 bis 21:30 Uhr Ortszeit) die Lichter an berühmten
Wahrzeichen aus – vom Opernhaus in Sydney, über den Pariser
Eiffelturm und das Brandenburger Tor in Berlin bis zum Schloss
Schönbrunn in Wien. In Österreich unterstützt Bundespräsident
Alexander Van der Bellen die WWF-Aktion und ruft zur Beteiligung auf.
Angesichts der aktuellen Energiekrise fordert der WWF zur
diesjährigen Earth Hour eine Klima- und Naturschutz-Offensive und
ruft zum Sparen von Energie auf. „ Die wichtigste Antwort der
Regierung auf den fossilen Preisschock müssen sofortige Energiespar-
Maßnahmen sein. Um Österreich langfristig krisensicher zu machen,
braucht es aber echte Reformen. Dazu zählen umfassende
Effizienzmaßnahmen, der Abbau umweltschädlicher Subventionen und die
Investition in natürliche Schutzmaßnahmen. Denn gegen die Folgen der
Klimakrise ist eine intakte Natur die wichtigste Verbündete „, sagt
WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.
In Österreich beteiligen sich neben dem Schloss Schönbrunn noch
mehrere weitere Wahrzeichen, darunter das Wiener Rathaus, das Schloss
Mirabell in Salzburg oder die Ars Electronica in Linz. Weitere Earth-
Hour-Teilnehmer sind Städte wie Wels und Traun in Oberösterreich oder
Krems in Niederösterreich.
Selbst aktiv werden
Unter dem Motto „Eine Stunde für die Erde” beteiligen sich auch
Privatpersonen, Gemeinden und Unternehmen an der WWF-Aktion, indem
sie Klima- und Naturschutzmaßnahmen aktiv umsetzen. „Die WWF Earth
Hour ist eine Chance, die Politik zum Handeln aufzufordern. Sie
bietet aber auch die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und sich für
den Schutz des Planeten stark zu machen”, sagt WWF-Klimasprecherin
Viktoria Auer und verweist auf zahlreiche und Maßnahmen, die jede und
jeder Einzelne bei der WWF Earth Hour umsetzen kann. Dazu zählt auch
die Unterstützung von Klima- und Naturschutz-Petitionen, wie die
laufende WWF-Petition “ Hände weg vom Naturschutz! ”.
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