Wien (OTS) – In der vergangenen Woche starben fünf Pkw-Lenker, vier
Leichtmotorradlenker, drei Motorradlenker und ein Mitfahrer in einem
Pkw bei elf Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es
am Sonntag, 19. Juli 2026, im Bezirk Braunau am Inn, Oberösterreich,
bei dem zwei der oben erwähnten Pkw-Lenker getötet wurden. Eine 57-
jährige, ungarische Pkw-Lenkerin wollte auf einer Landesstraße B, in
einer unübersichtlichen Rechtskurve, ein Fahrzeug überholen. Dabei
dürfte sie den entgegenkommenden Pkw eines 56-jährigen Spaniers
übersehen haben und kollidierte frontal mit diesem. Durch den
heftigen Zusammenstoß wurden die beiden Lenker sofort getötet und die
mitgeführte Familie des Spaniers zum Teil schwer verletzt. Die
Ehefrau und deren beiden Kinder wurden mit Rettungshubschraubern in
die nächsten Krankenhäuser geflogen. Am Wochenende verunglückten
sechs der 13 verstorbenen Verkehrsteilnehmer.
Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B, drei
auf Gemeindestraßen und je zwei auf Autobahnen und Landesstraßen L
ums Leben. Sechs Verkehrstote mussten in Oberösterreich, drei in
Niederösterreich, zwei in Kärnten und jeweils einer in Salzburg und
Tirol beklagt werden.
Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine
Vorrangverletzung, in jeweils zwei Fällen eine nichtangepasste
Geschwindigkeit und Überholen und in je einem Fall eine
Alkoholisierung des Lenkers, Übermüdung und Unachtsamkeit/Ablenkung.
Bei einem tödlichen Verkehrsunfall konnte die Ursache bisher nicht
geklärt werden. Fünf tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle,
vier Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige und ein
Leichtmotorradlenker verwendete keinen Sturzhelm.
Vom 1. Jänner bis 19. Juli 2026 gab es im österreichischen
Straßennetz 188 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum
2025 waren es 206 und 2024 169.