Wien (OTS) – Österreichs Wirtschaftsstandort steckt weiterhin tief in
der Krise!
Die aktuellen Zahlen des KSV1870 sind ein wirtschaftspolitisches
Alarmsignal: Allein in den ersten neun Monaten 2026 mussten 5.150
Unternehmen Insolvenz anmelden. Das sind durchschnittlich 19 Betriebe
täglich! Besonders erschütternd: Bei bereits 43 Prozent aller Fälle
reicht das vorhandene Vermögen nicht einmal mehr aus, um ein
ordentliches Insolvenzverfahren zu eröffnen. Ein vernichtendes
Zeugnis für den Zustand unseres Wirtschaftsstandortes!

Doch was macht die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung? Sie beschäftigt
sich mit parteipolitischen Befindlichkeiten, internen Machtkämpfen
und dem eigenen Machterhalt, während heimische Betriebe ums Überleben
kämpfen. Statt mutiger Reformen herrschen Stillstand, neue
Belastungen und wirtschaftspolitische Orientierungslosigkeit. Schwarz
-Rot-Pink verwaltet die Krise, anstatt sie endlich zu bekämpfen!

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Österreich hat
kein Unternehmerproblem, sondern ein massives Standort- und
Regierungsproblem! Explodierende Kosten, überbordende Bürokratie,
eine erdrückende Abgabenlast und fehlende Investitionsanreize treiben
immer mehr Betriebe an ihre Grenzen. Während andere
Wirtschaftsstandorte um Investitionen und Arbeitsplätze kämpfen,
macht Österreich seinen eigenen Unternehmern das Leben immer
schwerer. Die industrielle Wertschöpfung und damit tausende
Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel!

Die FW fordert daher einen radikalen wirtschaftspolitischen
Kurswechsel: Lohnnebenkosten um mindestens fünf Prozentpunkte senken,
Körperschaftsteuer auf 20 Prozent reduzieren, Investitionsfreibeträge
massiv ausweiten und international wettbewerbsfähige Energiepreise
sicherstellen. Wer investiert, Arbeitsplätze schafft und
unternehmerisches Risiko trägt, muss endlich entlastet statt ständig
zur Kasse gebeten werden!

Gleichzeitig braucht Österreich eine echte Verwaltungsrevolution.
Schluss mit aufgeblähten Behördenapparaten, kostspieligen
Doppelgleisigkeiten zwischen Bund und Ländern und einem
undurchsichtigen bürokratischen Förderdschungel! Digitale Verfahren,
verbindliche Genehmigungsfristen, konsequenter Bürokratieabbau und
eine wirksame Ausgabenbremse müssen endlich Realität werden. Der
Staat muss lernen, mit weniger Geld auszukommen, statt sich immer
neue Einnahmequellen auf Kosten der Unternehmer zu suchen!

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Während
unsere Unternehmer um ihre Existenz kämpfen, kämpft diese
Bundesregierung nur noch um ihre eigene! Drei Regierungsparteien, die
sich gegenseitig blockieren und öffentlich über ihre eigene
Wirtschaftskompetenz streiten, schaffen keinen einzigen Arbeitsplatz.
Österreich braucht keine politischen Machtspiele und keine weiteren
Ausreden, sondern endlich eine Politik, die Leistung belohnt,
Investitionen ermöglicht und Arbeitsplätze sichert. Schluss mit dem
Reformstillstand und der staatlichen Belastungswut! Unser
Wirtschaftsstandort braucht jetzt einen radikalen Befreiungsschlag
statt einer Regierung, die seinen Niedergang nur noch verwaltet!“