Niederösterreich (OTS) – Vom Smartphone über Kopfhörer und Powerbanks
bis hin zu Werkzeugen:
Batterien und Lithium-Akkus sind aus dem Alltag nicht mehr
wegzudenken. Werden sie jedoch falsch entsorgt, können sie zur Gefahr
werden. Die NÖ Umweltverbände appellieren daher anlässlich der
Aktionswoche gegen Batteriebrände von 12. bis 17. Oktober,
ausgediente Batterien, Akkus und Elektrogeräte keinesfalls im
Restmüll oder im Gelben Sack beziehungsweise in der Gelben Tonne zu
entsorgen.
„Batterien und Akkus begleiten uns täglich. Genauso
selbstverständlich sollte auch ihre richtige Entsorgung sein.
Jährlich landen pro Niederösterreicher rund 1,6 Kilo an
Elektroaltgeräten, Batterien und Akkus im Restmüll. Wer alte
Batterien und Elektrogeräte zur vorgesehenen Sammelstelle bringt,
senkt das Brandrisiko in den Abfallanlagen, schützt die Heimat und
sorgt dafür, dass wertvolle Rohstoffe wieder in den Kreislauf
gelangen. Damit werden Arbeitsplätze gesichert und Wertschöpfung in
Niederösterreich geschaffen“, verweist LH-Stellvertreter Stephan
Pernkopf auf die Ergebnisse der Restmüllanalyse 2025.
Zwtl.: Falsch entsorgte Akkus werden zum Sicherheitsrisiko
Werden Lithium-Akkus gemeinsam mit anderen Abfällen gesammelt,
können sie beim Transport, Verdichten oder bei der weiteren
Behandlung beschädigt werden. Dadurch kann es zu Kurzschlüssen,
starker Hitzeentwicklung und in weiterer Folge zu Bränden in
Sammelfahrzeugen oder Abfallbehandlungsanlagen kommen.
„Batterien und Akkus im Restmüll sind für die Abfallwirtschaft
ein ernstes Sicherheitsrisiko. Ein einziger beschädigter Lithium-Akku
kann einen Brand auslösen und damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Anlagen gefährden. Jeder richtig
entsorgte Akku trägt daher unmittelbar zur Sicherheit in der
Abfallwirtschaft bei“, erklärt Christian Macho, Präsident der NÖ
Umweltverbände.
Zwtl.: Richtig sammeln und sicher entsorgen
Die NÖ Umweltverbände nehmen die Aktionswoche von 12. bis 17.
Oktober zum Anlass, auf die richtige Sammlung und Entsorgung von
Batterien und Akkus hinzuweisen. Ausgediente Batterien und Akkus
sollten zu Hause getrennt vorgesammelt und regelmäßig zu einer
vorgesehenen Sammelstelle gebracht beziehungsweise entsprechend den
Rückgabemöglichkeiten im Handel abgegeben werden.
Elektrogeräte mit fest verbautem Akku werden als gesamtes Gerät
zur Sammelstelle gebracht. Bei beschädigten, verformten oder
aufgeblähten Akkus ist besondere Vorsicht geboten: Sie dürfen nicht
weiterverwendet werden und sollten direkt dem Personal der
Sammelstelle übergeben werden.
Im Rahmen der österreichweiten Aktionswoche „Sei kein Zündler“
gibt es außerdem die Chance auf insgesamt 6.500 Euro an
Einkaufsgutscheinen. Bei teilnehmenden Sammelstellen kann dazu der
Gewinnspiel-QR-Code gescannt werden.
Informationen zur richtigen Sammlung und zu den Sammelstellen
gibt es bei den NÖ Umweltverbänden: www.umweltverbaende.at
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