Wien (OTS) – Zum ersten Mal eingesetzt wurde das da
Vinci-Operationssystem Anfang
August 2011 bei einer urologischen Operation, einer Prostatektomie,
einer vollständigen Entfernung der Prostata. Mittlerweile sind zwei
da Vinci-Systeme im Einsatz und insgesamt vier medizinische
Abteilungen setzen auf die roboterassistierte Chirurgie.

Zwtl.: Große Expertise: 2 Systeme – 4 Abteilungen

Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien sind zwei da Vinci-
Systeme im Einsatz, eines davon steht exklusiv der Abteilung für
Urologie und Andrologie zur Verfügung. Beide da Vinci-Systeme sind
mit dem Firefly ICG ausgestattet. Damit können Gefäße und die
Durchblutung von Organen und Gewebe während der Operation unter einem
Speziallicht dargestellt werden, um präziser und schonender operieren
zu können.

Die Abteilung für Urologie und Andrologie (Vorstand: Prim. Priv.-
Doz. Dr. Anton Ponholzer, F.E.B.U.) setzt seit August 2011 auf die
roboterassistierte Chirurgie. Die Abteilung für Gynäkologie (
Vorstand: Prim. Dr. Imre Szilagyi, MBA) operiert seit Mai 2016 Jahren
mit dem da Vinci-System, die Abteilung für Chirurgie (Vorstand: Prim.
Priv.-Doz. Dr. Stefan Riss, FRCS) setzt das da Vinci-Operationssystem
seit Juli 2017 ein und die Abteilung für HNO und Phoniatrie (
Vorstand: Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Formanek) folgte im Dezember
2017.

„Österreichweit führen wir die meisten Operationen mit
Roboterassistenz durch und sind auch als Lehrabteilung tätig,“
erläutert OA Dr. Michael Lamche, MBA, MSc, F.E.B.U. von der Abteilung
für Urologie, der seit 15 Jahren mit dem da Vinci-System operiert.
Abteilungs-vorstand Prim. Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer, F.E.B.U.
ergänzt: „Die robotische Chirurgie mit dem da Vinci-Operationssystem
bringt für die Patientinnen und Patienten sehr viele Vorteile und wir
sind froh, dass wir damals diesen zukunftsweisenden Weg eingeschlagen
haben.“

Zwtl.: Die Vorteile des da Vinci-Operationssystems

Roboterassistierte da Vinci-Operationen bieten Patientinnen und
Patienten viele Vorteile wie beispielsweise ein geringeres
Gewebstrauma und damit verbunden weniger Schmerzen nach der
Operation, einen geringeren Blutverlust, eine kürzere
Aufenthaltsdauer und eine verminderte Narbenbildung. Durch das da
Vinci-System können sensible anatomische Strukturen gezielt geschont
werden. Dies kann insbesondere bei Prostataoperationen zu einer
besseren Erhaltung von Kontinenz oder Potenz beitragen. Auch die
Operateurinnen und Operateure profitieren von dem System und können
damit komplexe und langandauernde Operationen durchführen.

Zwtl.: Verantwortung gegenüber den Menschen

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen neuen
Entwicklungen offen gegenüber. Das gilt auch für den Einsatz
modernster Geräte, mit denen wir unsere Patientinnen und Patienten
noch besser versorgen können, wodurch uns mehr Zeit für die
persönliche Zuwendung zu den Menschen bleibt,“ so Krankenhaus-
Gesamtleiter Dir. Ivan Jukić, MAS.

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