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Österreichs Arzneimittelversorgung wird digitaler: Lieferscheine ab Oktober papierlos

Wien (OTS) – Mit 1. Oktober 2026 stellen die PHAGO-Großhändler bei
der Belieferung
der rund 1.400 öffentlichen Apotheken in Österreich auf digitale
Lieferscheine um. Damit wird ein zentraler, täglich wiederkehrender
Prozess in der Arzneimittelversorgung konsequent digitalisiert.

Die PHAGO-Großhändler beliefern die öffentlichen Apotheken
jährlich mit mehr als 220 Millionen Arzneimittelpackungen und
sonstigen Gesundheitsprodukten. Angesichts der hohen Zahl täglicher
Lieferungen leistet die Umstellung einen wesentlichen Beitrag zu
einem ressourcenschonenderen Gesundheitswesen. Der Papierverbrauch,
der Druckvorgang und die physische Ablage werden reduziert. Konkret
können dadurch jährlich mehr als 50 Tonnen Papier sowie die für
dessen Produktion erforderlichen Ressourcen eingespart werden.

Lieferscheine können elektronisch übernommen, weiterverarbeitet,
durchsucht und archiviert werden. So verbindet die Initiative
ökologische Verantwortung mit einer weiteren Modernisierung der
Prozesse entlang der pharmazeutischen Versorgungskette.

„Die zuverlässige und rasche Versorgung der österreichischen
Apotheken steht für unsere Mitgliedsunternehmen jeden Tag an erster
Stelle. Mit mehr als 220 Millionen gelieferten Packungen pro Jahr
können auch vermeintlich kleine Veränderungen in unseren täglichen
Abläufen große Wirkung entfalten. Der Verzicht auf gedruckte
Lieferscheine ist daher ein konsequenter Schritt hin zu mehr
Nachhaltigkeit und zugleich zu effizienteren und moderneren
Prozessen“ , erklärt Monika Vögele, Generalsekretärin der PHAGO.

Ein Teil der öffentlichen Apotheken arbeitet bereits erfolgreich
mit digitalen Lieferscheinen. Mit Oktober 2026 wird die Umstellung
auf alle öffentlichen Apotheken in Österreich ausgeweitet.