Wien (OTS) – Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) warnt erneut vor
zusätzlichen
Belastungen für Österreichs Unternehmen durch das geplante
Klimagesetz. Gerade in einer Phase hoher Energie-, Lohn- und
Finanzierungskosten darf Klimapolitik nicht zu weiterem
österreichischem Gold-Plating führen.
Aktuelle Aussagen des ehemaligen E-Control-Vorstands und
Energieexperten Walter Boltz unterstreichen die Problematik. Das Ziel
der Klimaneutralität bis 2040 sei praktisch nicht erreichbar.
Gleichzeitig verursacht ein gegenüber dem europäischen Ziel 2050
vorgezogener österreichischer Sonderweg zusätzliche Kosten – genau
jenes Geld, das Betriebe für Investitionen, Innovation und den Erhalt
von Arbeitsplätzen brauchen.
Für die FW ist klar: Österreich darf seinen Unternehmen im
internationalen Wettbewerb nicht immer neue Sonderlasten aufbürden.
Wer Produktion durch höhere Kosten und zusätzliche Auflagen aus dem
Land drängt, schützt das Klima nicht. Er verlagert Wertschöpfung,
Arbeitsplätze und oftmals auch Emissionen ins Ausland.
Die FW fordert daher einen klaren Kurswechsel: kein nationales
Gold-Plating gegenüber europäischen Vorgaben, wettbewerbsfähige
Energiepreise, schnellere Genehmigungen, weniger Bürokratie und echte
Technologieoffenheit. Klimapolitik muss sich an wirtschaftlicher
Realität, Versorgungssicherheit und internationaler
Wettbewerbsfähigkeit orientieren.
Thomas Kainz, Bundesobmann-Stv. der FW abschließend: „Unsere
Unternehmen brauchen keine politischen Wunschziele, deren Rechnung am
Ende wieder sie selbst bezahlen müssen. Österreich darf sich mit
nationalen Alleingängen nicht freiwillig aus dem Wettbewerb schießen.
Klimapolitik muss realistisch, technologieoffen und wirtschaftlich
verkraftbar sein. Schluss mit Gold-Plating und neuen Belastungen –
wir brauchen Wachstum, Investitionen und wettbewerbsfähige Betriebe
statt immer neuer Standortbremsen!“