Wien (OTS) – Österreich steckt wirtschaftlich im Stillstand fest.
Während
Staatsausgaben, Fördervolumen und Bürokratie immer weiter wachsen,
kommt der Wirtschaftsstandort kaum noch vom Fleck. Für die
Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist das Ergebnis jahrelanger
Fehlentscheidungen der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung eindeutig: Der
Staat wird größer und teurer, während Wachstum, Investitionen und
Unternehmertum ausgebremst werden.
Seit 2021 stagniert die Zahl der Startup-Gründungen. Gleichzeitig
gibt Österreich fast sieben Prozent seiner Wirtschaftsleistung für
Förderungen aus und liegt damit im europäischen Spitzenfeld.
Milliarden fließen in Förderagenturen, Programme und
Forschungsförderung – dennoch erreicht Österreich im European
Innovation Scoreboard nur noch Rang acht. Viel Geld allein macht eben
noch keine erfolgreiche Standortpolitik.
Besonders deutlich zeigt sich das Problem bei der Finanzierung
neuer Unternehmen. Förderentscheidungen dauern teilweise bis zu acht
Monate, während bei größeren Finanzierungsrunden immer weniger
Kapital aus Österreich selbst kommt. Der Staat verteilt Milliarden,
schafft aber nicht jene Rahmenbedingungen, die privates Kapital,
Eigenverantwortung und unternehmerisches Wachstum ermöglichen.
Für die FW braucht es daher einen klaren Kurswechsel:
Lohnnebenkosten und Unternehmenssteuern runter, Bürokratie und
Berichtspflichten massiv reduzieren, Investitionen steuerlich
attraktiver machen und privates Eigenkapital mobilisieren.
Förderungen müssen stärker durch Garantien, Beteiligungsmodelle und
rückzahlbare Finanzierungen ersetzt werden. Österreich braucht
weniger Fördertöpfe und mehr Freiheit für jene, die investieren,
Arbeitsplätze schaffen und unternehmerisches Risiko tragen.
Silvia Hubmann, BA – Bundesspartenobmann-Stv. Gewerbe und
Handwerk – abschließend: „Diese Bundesregierung verwechselt
Wirtschaftspolitik mit Geldverteilen. Österreich wird überfördert,
überreguliert und gleichzeitig wirtschaftlich ausgebremst. Der Staat
wird immer fetter und teurer, während Betriebe um Wachstum,
Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit kämpfen. Wir brauchen keine
neuen Fördertöpfe, sondern endlich wieder Freiheit für Unternehmer,
Leistung und Investitionen. Arbeiten, Gründen und Investieren müssen
sich in Österreich wieder auszahlen!“