Wien (OTS) – Die jüngste Berichterstattung der „Kronen Zeitung“ rund
um das
sogenannte Dürre-Hilfspaket der Bundesregierung bestätigt die
freiheitliche Kritik an den „Fake-Hilfen“. Es handelt sich bei den
versprochenen Geldern um keine echte Unterstützung, sondern um ein
verstecktes Geschäft, bei dem der Staat kräftig verdient – nicht die
Bauern. „Mittlerweile bestätigen auch die Medien schwarz auf weiß die
Mafiamethoden dieser Regierung bei den Dürrehilfen. Was als große
Rettungstat der Verlierer-Koalition verkauft wurde, ist in Wahrheit
ein Raubzug gegen unsere Landwirte. Die Bauern werden hier seit Tagen
von Stocker, Marterbauer und Co für dumm verkauft“, erklärte FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz.
Wie Schnedlitz bereits direkt nach der Pressekonferenz des
Finanzministers aufgezeigt hatte, soll der zweimonatige Nachlass bei
den Sozialversicherungsbeiträgen, der 140 Millionen Euro ausmachen
soll, mit 250 Millionen aus den Rücklagen der Bauern in den
Sozialversicherungen gegenfinanziert werden. In Summe ein klares
Minusgeschäft für die Bauernschaft. „Der Finanzminister hat es
offensichtlich genauso geplant: Für einen kurzfristigen Nachlass von
140 Millionen Euro müssen die Bauern innerhalb von fünf Jahren 250
Millionen Euro zurückzahlen. ÖVP, SPÖ und NEOS wollen aus der
existenziellen Not der Menschen auch noch Profit schlagen und das
kaputte Budget damit sanieren. Dass die ÖVP von Stocker abwärts hier
mit dabei ist, ist eigentlich unfassbar!“
Zurück zum Start
Die FPÖ fordere daher einen sofortigen Stopp dieses Modells und
echte finanzielle Unterstützung für die von der Hitze betroffenen
Betriebe. Das aktuelle Paket müsse umgehend neu verhandelt werden.
„Zurück zum Start! Wir brauchen echte Hilfen, die direkt bei den
Betrieben ankommen, und keine ‚Fake-Hilfen‘, bei denen sich der
Finanzminister am Ende des Tages die Taschen mit dem Geld der Bauern
vollstopft. Diese Regierung ist ein Totalschaden für den ländlichen
Raum und beweist einmal mehr, dass sie ausschließlich gegen die
eigene Bevölkerung arbeitet“, so Schnedlitz abschließend.