Wien (OTS) – LGT, die internationale Private-Banking- und
Asset-Management-Gruppe
im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein, hat im ersten Halbjahr
2026 die Erträge deutlich gesteigert und ein konsequentes
Kostenmanagement gezeigt. Der Konzerngewinn stieg gegenüber der
Vorjahresperiode um 17 % auf CHF 281.6 Millionen. Die Netto-Neugelder
beliefen sich auf CHF 12.3 Milliarden, was einer starken
annualisierten Wachstumsrate von 6.4 % entspricht. Die verwalteten
Vermögen erhöhten sich per 30. Juni 2026 auf CHF 412.6 Milliarden,
dem höchsten Stand in der Geschichte der LGT. Nach den
Wachstumsinvestitionen der vergangenen Jahre setzt die LGT auf die
Stärkung ihrer Präsenz in den bestehenden Märkten. Für das laufende
Jahr ist die Gruppe zuversichtlich, wobei das geopolitische Umfeld
und die Bedingungen an den Finanzmärkten schwer abschätzbar bleiben.
Im ersten Halbjahr 2026 erwiesen sich die globalen Finanzmärkte
trotz geopolitischen Konflikten und wirtschaftlichen Unsicherheiten
weiterhin als widerstandsfähig und entwickelten sich bei erhöhter
Volatilität insgesamt positiv. Die LGT erzielte in diesem Umfeld mit
rasch wechselnden Marktbedingungen ein sehr gutes Ergebnis, indem sie
auf ihre etablierte weltweite Präsenz, umsichtiges Wachstum und
Kostendisziplin setzte. Die Zahlen des im Juni 2025 akquirierten
Private-Advice-Geschäfts der Commonwealth Bank of Australia sind in
den Ergebnissen der Vorjahresperiode noch nicht enthalten.
Der Kommissions- und Dienstleistungserfolg, die mit Abstand
wichtigste Ertragsquelle der LGT, erhöhte sich im ersten Halbjahr
2026 gegenüber der Vorjahresperiode um 7 % auf CHF 1.00 Milliarden.
Dies war in erster Linie auf die höhere Vermögensbasis und eine
ansprechende Kundenaktivität zurückzuführen. Der Erfolg aus dem
Handelsgeschäft und sonstige Ertrag sowie der Erfolg aus dem
Zinsgeschäft blieben mit CHF 325.9 Millionen (+ 1 %) bzw. CHF 156.6
Millionen (- 2 %) weitgehend stabil. Insgesamt nahm der Bruttoerfolg
der Gruppe um 5 % auf CHF 1.49 Milliarden zu.
Der Geschäftsaufwand stieg im ersten Halbjahr 2026 moderat um 2 %
auf CHF 1.09 Milliarden. Davon entfielen CHF 867.0 Millionen auf den
Personalaufwand, der sich um 2 % erhöhte. Die Anzahl der
Vollzeitbeschäftigten nahm gegenüber Ende 2025 um 62 FTE zu. Der
Sachaufwand reduzierte sich um 1 % auf CHF 221.6 Millionen. Die
Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen gingen um 5 %
auf CHF 60.7 Millionen zurück. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis
verbesserte sich somit auf 73.3 % per Ende Juni 2026, gegenüber 76.8
% per Ende Dezember 2025.
Der Konzerngewinn stieg im ersten Halbjahr 2026 um 17 % auf CHF
281.6 Millionen. Die LGT ist mit einer CET1-Kapitalquote von 18.0 %
per 30. Juni 2026 sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine hohe
Liquidität.
Zwtl.: Verwaltete Vermögen der LGT erstmals über der Marke von CHF
400 Milliarden
Die LGT verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 organische Netto-
Neugelder in Höhe von CHF 12.3 Milliarden, was einer starken
annualisierten Wachstumsrate von 6.4 % entspricht. Sowohl das Private
-Banking- als auch das Asset-Management-Geschäft trugen zum
erfreulichen Netto-Neugeldzufluss bei. Die verwalteten Vermögen
erhöhten sich im ersten Halbjahr 2026 um 7 % und erreichten mit CHF
412.6 Milliarden den höchsten Wert in der Geschichte der LGT. Die
Entwicklung wurde unterstützt durch den Netto-Neugeldzufluss, eine
starke Markt- und Investmentperformance sowie positive
Währungseffekte.
Zwtl.: Ausblick
Die LGT ist für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich, wobei
das geopolitische Umfeld und die Bedingungen an den Finanzmärkten
schwer abschätzbar bleiben.
Der Fokus der LGT liegt weiterhin auf der Konsolidierung und
Stärkung ihrer weltweiten Präsenz in bestehenden Märkten sowie der
Realisierung von Synergien und Skaleneffekten aus den getätigten
Wachstums- und Technologieinvestitionen. Die in den Vorjahren
erfolgten Expansionsschritte in etablierten sowie in Wachstumsmärkten
in Europa, Australien und Asien entwickeln sich erfreulich und tragen
zum Erfolg der LGT bei. In Hongkong, wo die LGT zu den größten
Privatbanken zählt, feiert die Gruppe in diesem Jahr ihr
vierzigjähriges Bestehen; in Japan ist LGT Private Banking seit
nunmehr fünf Jahren präsent. LGT
Capital Partners erweiterte mit der Integration des Kernteams von
Sapphire Partners ihre Venture-Capital-Plattform und stärkte ihre
Präsenz in den USA.
Die Gruppe hat auch im Heimmarkt Liechtenstein weiter investiert:
Im April 2026 nahm sie in Vaduz ihren für 240 Arbeitsplätze
konzipierten Erweiterungsbau in Betrieb – eine Holzkonstruktion,
welche die höchsten internationalen Zertifizierungsstandards im
Umweltbereich (LEED-Platinum, SNBS-Gold) erfüllt.
S.D. Prinz Max von und zu Liechtenstein, Chairman LGT: «Mit dem
sehr guten Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 setzen wir den
erfolgreichen Kurs der LGT fort. Nach den gezielten
Wachstumsinvestitionen der letzten Jahre liegt unser Fokus darauf,
unsere weltweite Präsenz in den bestehenden Märkten zu festigen und
die Vorteile unserer internationalen Plattform konsequent zu nutzen.
Als Familienunternehmen denken wir langfristig – und mit Blick auf
die nächste Generation. Deshalb investieren wir weiterhin in unsere
Beratungs- und Investmentkompetenz und in die Digitalisierung, in
unsere talentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in
innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden.»
Zwtl.: LGT in Kürze
LGT ist eine führende internationale Private-Banking- und Asset-
Management-Gruppe, die sich seit über 90 Jahren im Besitz der
Fürstenfamilie von Liechtenstein befindet. Per 30.06.2026 verwaltete
die LGT Vermögenswerte von CHF 412.6 Milliarden (USD 511.4 Milliarden
) für vermögende Privatkundinnen und Privatkunden sowie für
institutionelle Anleger. Die LGT beschäftigt 6000 Mitarbeitende an
mehr als 40 Standorten in Europa, Asien, Amerika, Australien und dem
Mittleren Osten. www.lgt.com