Aistersheim/Oberösterreich (OTS) – Angesichts der zunehmenden
Trockenperioden und der damit verbundenen
steigenden Gefahr von Wald- und Flurbränden startet der Verein VEENA
– Verein zur Förderung echter Nachhaltigkeit einen Prozess, der die
Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Landwirten, Forstbetrieben,
Gemeinden und weiteren Einsatzorganisationen nachhaltig stärken soll.
„Unser Ziel ist es nicht, bestehende Strukturen zu ersetzen,
sondern sie sinnvoll zu ergänzen und Menschen miteinander zu
vernetzen. Nachhaltigkeit entsteht dort, wo Zusammenarbeit beginnt“,
erklärt VEENA-Präsident René Schachner MSc.
Im Mittelpunkt steht die koordinierte Zusammenarbeit zwischen
Landwirtschaft und Feuerwehren. Durch gemeinsame Ausbildung,
abgestimmte Einsatzkonzepte, die Einbindung landwirtschaftlicher
Maschinen und eine koordinierte Organisation werden Einsatzzeiten
verkürzt, Ressourcen effizienter eingesetzt und die Schlagkraft der
Einsatzkräfte nachhaltig verbessert.
Ein besonders wichtiger Teil des Entwicklungsprozesses ist die
Schaffung eines rechtlich und versicherungstechnisch tragfähigen
Modells. Dabei geht es insbesondere um den Schutz der eingesetzten
Personen und Maschinen, klare Haftungs- und Entschädigungsfragen
sowie die Einbindung lokaler Reparaturressourcen, um beschädigte
Gerätschaften im Ernstfall rasch vor Ort wieder einsatzbereit zu
machen. Ebenso stehen der Datenschutz sowie klare Abläufe für
Alarmierung und Einsatz im Fokus.
„Die zunehmenden Trockenperioden zeigen, dass Prävention immer
wichtiger wird. Deshalb möchten wir einen Prozess in Gang setzen, der
alle relevanten Partner an einen Tisch bringt und gemeinsam über
zukunftsfähige Lösungen für Oberösterreich nachdenkt. Es geht darum,
voneinander zu lernen, bestehende Stärken zu bündeln und gemeinsam
eine noch bessere Vorbereitung auf zukünftige Herausforderungen zu
schaffen“, so Schachner.
Als mögliche Pilotregionen sieht VEENA die Gemeinden Aistersheim
und Hinterstoder. Beide Gemeinden könnten unterschiedlicher kaum sein
und bieten damit ideale Voraussetzungen, um praxistaugliche Konzepte
für unterschiedliche topografische, landwirtschaftliche und
infrastrukturelle Gegebenheiten zu entwickeln.
In beiden Gemeinden engagiert sich VEENA bereits seit Längerem in
den Bereichen Wiederaufforstung, Waldschutz und nachhaltige
Regionalentwicklung. Ergänzend dazu bietet der Verein mit seiner
österreichweiten Wiederaufforstungsinitiative allen Bürgerinnen und
Bürgern die Möglichkeit, aktiv einen Beitrag zur Wiederherstellung
heimischer Wälder nach Waldbränden zu leisten.
„Unser Verein lebt vom Miteinander. Genau dieses Miteinander
möchten wir weiter ausbauen. Wenn Feuerwehren, Landwirtschaft,
Forstwirtschaft, Gemeinden und engagierte Menschen ihre Erfahrungen
und Ressourcen bündeln, entsteht eine neue Qualität der Vorsorge, der
gegenseitigen Unterstützung und letztlich ein nachhaltiger Mehrwert
für unsere Regionen“, betont Schachner.
Ziel ist es, gemeinsam zu prüfen, wie eine eigenständige
oberösterreichische Initiative entwickelt werden kann. VEENA versteht
sich dabei als Impulsgeber, Vernetzer und Plattform, um
unterschiedliche Akteure zusammenzuführen und den Dialog aktiv zu
begleiten.
VEENA versteht sich als Plattform für den Austausch von Ideen,
Erfahrungen und bewährten Lösungsansätzen und freut sich über
Anregungen, Projektideen und Kooperationsvorschläge.
Ideen, Konzepte und Interessensbekundungen können jederzeit an
[email protected] übermittelt werden. Gemeinsam möchten wir prüfen, wie
eine solche oberösterreichische Initiative entstehen und nachhaltig
wachsen kann.
Gemeinsam handeln. Gemeinsam schützen. Gemeinsam Zukunft
gestalten.
Pressekontakt
VEENA – Verein zur Förderung echter Nachhaltigkeit
Präsident René Schachner MSc
Web: www.veena.at