Wien (OTS) – Die aktuelle Wirtschaftsstimmung in Österreich ist ein
vernichtendes
Zeugnis für die Politik der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung. Mit
lediglich 90,4 Punkten liegt der Economic Sentiment Indicator der
Europäischen Kommission deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 93,7
Punkten und weit entfernt vom langjährigen Referenzwert von 100.
Österreich befindet sich damit wirtschaftlich im hinteren Feld
Europas.
Für die Freiheitliche Wirtschaft ist klar: Dieses Ergebnis ist
kein Zufall, sondern die direkte Folge jahrelanger Belastungspolitik,
fehlender Strukturreformen und wachsender Staatsgläubigkeit.
Unternehmer werden mit immer neuen Steuern, Abgaben, Bürokratie und
Vorschriften konfrontiert, während dringend notwendige Reformen seit
Jahren verschleppt oder verweigert werden. Diese Bundesregierung
verwaltet den wirtschaftlichen Abstieg, anstatt den Standort
Österreich wieder wettbewerbsfähig, leistungsfreundlich und
zukunftsfähig zu machen.
Besonders beschämend ist der Vergleich mit Griechenland. Jenes
Land, das einst als wirtschaftliches Sorgenkind Europas galt, liegt
mittlerweile bei 107,5 Punkten und damit deutlich über Österreich.
Während andere Länder Reformen umgesetzt, den Staat verschlankt und
wirtschaftsfreundlichere Rahmenbedingungen geschaffen haben, verharrt
Österreich in Bürokratie, hohen Kosten, ausufernden Staatsausgaben
und ideologisch geprägter Belastungspolitik.
Österreich braucht jetzt keinen weiteren Belastungskurs, keine
neuen Steuern und keine zusätzlichen Vorschriften. Österreich braucht
einen echten Kurswechsel nach dem Prinzip: weniger Staat, mehr
privat. Der Staat muss sich wieder auf seine Kernaufgaben
konzentrieren und dort sparen, wo über Jahrzehnte ein
undurchsichtiger Förderdschungel, Doppelgleisigkeiten und
ineffiziente Strukturen gewachsen sind.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher Neuwahlen und einen
echten Neustart für Österreichs Wirtschafts- und Standortpolitik. Nur
mit mutigen Reformen, konsequentem Bürokratieabbau, einer Entlastung
der Betriebe und mehr wirtschaftlicher Freiheit kann Österreich
wieder zu jenen Ländern aufschließen, die Wachstum, Optimismus und
Leistungsbereitschaft ermöglichen.
FW-Bundesobmann Matthias Krenn dazu: „Die Unternehmer haben genug
von Ankündigungen, Belastungen und Stillstand. Österreich braucht
endlich den Mut zu echten Reformen. Was in anderen Ländern
funktioniert, muss auch bei uns möglich sein: weniger Staat, mehr
privat, mehr Eigenverantwortung und mehr wirtschaftliche Freiheit.
Diese Bundesregierung hat den wirtschaftlichen Abstieg nicht
gestoppt, sondern verwaltet und teilweise sogar beschleunigt.“





